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            <title>JHV - Kommunalwahlprogramm: Alles</title>
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                <title>JHV - Kommunalwahlprogramm: Alles</title>
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                        <title>A7: Wissenschaft und Hochschulen</title>
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                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dortmund ist ein wachsender Hochschul- und Wissenschaftsstandort mit großem Zukunftspotenzial. Die Technische Universität, die Fachhochschule und zahlreiche Forschungseinrichtungen prägen die Stadt ebenso wie ihre industrielle und technologische Geschichte. Damit Wissenschaft auch in Zukunft Motor für Innovation, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftlichen Fortschritt bleibt, wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Stadtgesellschaft und Wirtschaft deutlich stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist es, Dortmund als attraktiven Wissenschaftsstandort mit internationaler Ausstrahlung weiterzuentwickeln. Mit besonders guten Studien- und Lebensbedingungen, einer starken Verbindung zur Praxis und einem offenen Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen für alle. Dafür setzen wir auf gut erreichbare, lebendige Hochschulstandorte, neue Räume für Austausch und Vernetzung sowie klare Strategien für Forschung, Innovation und Fachkräftesicherung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für starke Hochschulen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verknüpfung von Wissenschaft, Stadtgesellschaft und Wirtschaft ist entscheidend, um neue Lösungen zu entwickeln und die Innovation in Dortmund voranzutreiben. Durch eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen wollen wir die Innovationskraft der Stadt fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verstärken, indem wir Forschungsinitiativen unterstützen, die den direkten Austausch zwischen akademischen Einrichtungen und Unternehmen ermöglichen und so praxisorientierte Lösungen entwickeln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Anbindung der Universität und der Fachhochschule an den ÖPNV verbessern, indem wir die Taktung der S-Bahn und Buslinien erhöhen, um den Zugang zu den Hochschulen zu erleichtern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine bessere Anbindung der Universität an die Innenstadt fördern, indem wir insbesondere den Ausbau des Fahrradwegenetzes intensivieren, um die Erreichbarkeit zu verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Universität und die Fachhochschule dabei unterstützen, sich in der Innenstadt anzusiedeln, um diese stärker an das studentische Leben anzuschließen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr studentischen Wohnraum schaffen, insbesondere für internationale Studierende und junge Menschen, um den Bedarf an erschwinglichem Wohnraum zu decken und Dortmund als Studierendenstadt attraktiver zu machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen Gesamtstandort der FH in der Innenstadt unterstützen, der als Innovationshub und zentraler Anlaufpunkt für Studierende und Unternehmen fungiert.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für eine starke Wissenschaftslandschaft</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, um den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern. Hierzu möchten wir kreative Veranstaltungsformate und Diskussionen etablieren, die den Austausch zwischen beiden Sektoren erleichtern. Außerdem muss Dortmund als internationales Zentrum für Forschung und Innovation positioniert werden. Durch die Förderung internationaler Kooperationen und die Verbesserung der Lebensqualität für Fachkräfte aus dem Ausland möchten wir Dortmund als attraktiven Standort für hochqualifizierte Arbeitskräfte und Forscher*innen etablieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>wissenschaftliche Erkenntnisse für die breite Bevölkerung zugänglich machen, indem wir Veranstaltungen wie Ringvorlesungen und andere Formate fördern, die die Wissenschaft für alle Menschen verständlich und spannend aufbereiten und diese zentral in der Stadt präsentieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Dortmund als internationalen Wissenschaftsstandort stärken, indem wir die Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsnetzwerken und -einrichtungen ausbauen und die Attraktivität der Stadt für Fachkräfte aus aller Welt erhöhen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>darauf hinwirken, dass der bürokratische Aufwand bei Einreise und Aufenthalt internationaler Studierender und Wissenschaftler*innen beschleunigt abgewickelt und - wenn möglich - reduziert wird.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 18:09:04 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>C1: 3. Macht Dortmund zu einem Zuhause für alle Menschen</title>
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                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Stadt ist mehr als Straßen und Häuser – sie ist das Zuhause von Menschen, mit ihren Träumen, Sorgen und Geschichten. In Dortmund leben über 600.000 Menschen, und jede*r von ihnen hat das Recht auf Schutz, Teilhabe und ein Leben in Würde. Doch die Realität sieht oft anders aus: Armut grenzt aus, Barrieren schränken ein, Diskriminierung verletzt, und politische Prozesse bleiben vielen verschlossen. Das nehmen wir nicht hin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir kämpfen für ein Dortmund, das sich an den Bedürfnissen derjenigen orientiert, die zu oft übersehen werden. Für eine Stadt, die nicht nur von Gerechtigkeit spricht, sondern sie lebt – in jeder Kita, auf jedem Amt, in jedem Stadtteil. Soziale Sicherheit darf kein Zufall sein, sondern muss ein verlässliches Versprechen sein: Niemand soll in Dortmund obdachlos, hungrig oder ausgeschlossen leben müssen. Niemand soll durch Herkunft, Geschlecht, Behinderung oder ökonomische Lage benachteiligt werden. Niemand soll sich unsichtbar fühlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir treten ein für eine Stadt, in der Kinder armutsfrei aufwachsen können, Familien Unterstützung finden und junge Menschen ernst genommen werden und mit über ihre Zukunft entscheiden können. Für ein Gesundheitswesen, das niemanden zurücklässt. Für kulturelle Räume, die allen offenstehen. Für Sport, der verbindet. Für Schulen, die Chancen schaffen können. Und für eine Demokratie, in der alle gehört werden – nicht nur die Lautesten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig wissen wir: Eine gerechte Stadt ist kein Zustand, sondern eine gemeinsame Aufgabe. Sie entsteht dort, wo Menschen füreinander einstehen, Strukturen hinterfragt und neue Wege gegangen werden. Vielfalt ist dabei keine Herausforderung, sondern unsere größte Stärke. Sie macht Dortmund lebendig, kreativ und zukunftsfähig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>All das gelingt nur gemeinsam – mit den Menschen, Vereinen, Organisationen und Initiativen, die unsere Stadt jeden Tag mit ihrem Engagement stark machen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 18:08:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B7: Flughafen</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/flughafen-33623</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
                        <guid>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/flughafen-33623</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Existenz des Dortmunder Flughafens ist weder für die Region noch für Dortmund gewinnbringend. Unternehmen, die vom Flughafen als Standortfaktor profitieren, siedeln sich zunehmend in Holzwickede an. Anwohnende werden durch den Lärm belastet. Die DSW21 wurde in den letzten Jahrzehnten durch den Flughafen stark finanziell belastet, was Investitionen in anderen Bereichen durch die Querfinanzierung des Flughafens verhindert hat. So wurde der Flughafen zwischen 2000 und 2020 mit mehr als 300 Millionen Euro von der DSW21 subventioniert. Nicht zuletzt kommen die Auswirkungen auf die Klimakrise dazu, auch wenn eine Schließung in vielen Bereichen nur die Verlagerung zu den überregional bedeutsamen Flughäfen wie Düsseldorf und Köln-Bonn bedeuten wird. Doch der Flugverkehr hat durch Lärm und Feinstaub auch ökologische Folgen für Dortmund, die durch die Verhinderung erhöhter Fluggastzahlen und eine langfristige Schließung des Flughafens reduziert werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für einen ehrlichen Umgang mit dem Flughafen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Flughafen in Dortmund belastet die Anwohnenden in der Einflugschneise. Gleichzeitig ist er durch die gute Anbindung Dortmunds an überregional deutlich bedeutendere Flughäfen überflüssig. In den vergangenen Jahrzehnten wurde der Flughafen mit Geldern der DSW21 im dreistelligen Millionenbereich subventioniert – Gelder, die DSW21 beim Ausbau des ÖPNV sinnvoller hätte einsetzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Finanzierung des Flughafens durch die DSW21 zulasten anderer Konzernbereiche, beispielsweise Bus und Bahn, nicht weiter akzeptieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>im Bereich der Einflugschneise mehr dauerhafte Lärmmessgeräte anbringen und Feinstaubmessungen durchführen, um die Belastungen für die Anwohnenden durch Lärm und Feinstaub zu monitoren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns weiterhin dafür einsetzen, dass es keine weitere Verlängerung der Betriebszeit des Flughafens gibt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns weiterhin dafür einsetzen, dass die Landebahn nicht verlängert und der Flughafen nicht ausgebaut wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein Moratorium für Investitionen einbringen, die nicht aus der eigenen Wirtschaftlichkeit des Flughafens heraus finanziert werden können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>keine Umbaumaßnahmen unterstützen, die eine Erhöhung des Fluggästeaufkommens zur Folge haben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns dafür einsetzen, dass die Tarifbindung der Angestellten des Flughafens wieder eingeführt wird, indem die ausgegliederte Servicegesellschaft an Tarifverträge gebunden wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für das Ende des Dortmunder Flughafens</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Betrieb des Dortmunder Flughafens ist weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich oder unter Klimagesichtspunkten sinnvoll. Die Schließung bietet eine Chance, der Stadt eine große Fläche zurückzugeben, die für eine ökologisch wertvolle und nachhaltige Neuentwicklung bereitsteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>anstreben, dass der Flughafen langfristig abgewickelt und geschlossen wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Möglichkeiten zur Nachnutzung vielfältig, öffentlich und unter breiter Beteiligung diskutiert und schließlich geplant werden.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 18:08:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B6: Sharing-Angebote</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/sharing-angebote-51</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
                        <guid>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/sharing-angebote-51</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine einfache Möglichkeit, die selbstbestimmte Mobilität zu verbessern, bietet Shared Mobility. Mit Sharing-Angeboten kann jede*r die Anzahl der selbstgenutzten Verkehrsmittel erhöhen, ohne selbst ein Fahrrad, Auto oder E-Scooter anschaffen zu müssen. Diese Angebote müssen ausgebaut werden, um die Abhängigkeit vom eigenen Auto zu reduzieren und durch sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten in multimodalen Wegeketten auch die ÖPNV-Nutzung zu erhöhen. Bikesharing, Carsharing und E-Scooter gestalten wir damit als Teil der Verkehrswende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Bikesharing überall</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bikesharing bietet als Teil der Mikromobilität im Alltag eine sinnvolle Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns gemeinsam mit den Anbietern von Leihfahrrädern wie Metropolrad Ruhr dafür einsetzen, dass allgemein mehr Stationen mit mehr Fahrrädern eingerichtet werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dabei auch auf eine höhere Verfügbarkeit von Lastenrädern hinwirken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>im Rahmen der Stellplatzsatzung das Vorhandensein von Bikesharing-Stationen auch für Wohnungsbau fester anrechnen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bikesharing verstärkt im Rahmen von Konzeptvergaben beim Wohnungsbau berücksichtigen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Carsharing, das funktioniert</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Carsharing stellt bei der Reduktion des Parkdrucks durch private PKWs und für eine gerechtere Mobilität einen Teil der Lösung dar, indem es die selbstbestimmte Mobilität unabhängig vom eigenen Auto in Bereichen ermöglicht, in denen heute noch eine Abhängigkeit vom Auto besteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Carsharing-Anbieter durch verbesserte Rahmenbedingungen und attraktive Flächenangebote offensiv nach Dortmund locken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Carsharing-Anbieter, die in Dortmund aktiv werden wollen, bei der Umsetzung unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dabei auch ein Angebot von E-Autos durch Lademöglichkeiten ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dabei stationsgebundene Systeme priorisieren, aber auch Free-Floating-Anbietern Möglichkeiten eröffnen, ihr Angebot nach Dortmund zu bringen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für E-Scooter mit Konzept</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über den Radverkehr hinaus sehen wir die vor einigen Jahren eingeführten E-Scooter als mittlerweile etablierten Bestandteil der Mikromobilität und möchten daran festhalten. Dabei braucht es aber einige wesentliche Anpassungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Ziel anstreben, kein Free Floating mehr zu ermöglichen, sondern ein enges Netz an definierten und nicht-störenden Abstellstationen aufzubauen, dass für alle Anbieter gilt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Abstellstationen als Mikro-Mobilitätstationen mit den Abstellanlagen für Bikesharing kombinieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dabei im städtischen Bereich einen maximalen Abstand von 500m für Stationen mit Carsharing und von 200m für Stationen mit E-Shootern und Metropolrädern (NextBike) anstreben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Anbieter bei falsch abgestellten Rollern und Vandalismus konsequent in die Verantwortung nehmen und Strafen ausstellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>darauf hinwirken, dass Anbieter lediglich E-Scooter mit wechselbaren Akkus anbieten, um die Umweltbelastung zu reduzieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>nach Möglichkeit und in Absprache mit den Anbietern perspektivisch das Laden von E-Scootern an festen Abstellanlagen ermöglichen.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 18:08:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>C12: Sicherheit</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/sicherheit-53543</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dortmund ist eine Stadt voller Leben, voller Menschen, Begegnungen und öffentlicher Räume. Damit dieses Zusammenleben gelingt, braucht es das Gefühl von Sicherheit – tagsüber auf dem Weg zur Schule, abends auf dem Heimweg, immer auf allen Wegen. Doch Sicherheit bedeutet für unterschiedliche Menschen Unterschiedliches. Während manche bestimmte Orte als lebendig erleben, bedeuten diese für andere Stress, Ausschluss oder sogar Angst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir glauben an ein Sicherheitsverständnis, das die Vielfalt Dortmunds ernst nimmt. Eine Stadt ist dann sicher, wenn sich alle in ihr sicher fühlen, unabhängig davon, woher sie kommen, wie sie aussehen oder wie sie leben. Sicherheit beginnt nicht erst mit Blaulicht, sondern mit guter Beleuchtung, erreichbaren Ansprechpartner*innen, respektvollem Umgang und verlässlicher Unterstützung im Alltag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür braucht es eine Polizei, die bürger*innennah und transparent arbeitet, einen Ordnungsdienst, der sensibel hilft und unterstützt, und kommunale Strukturen, die Schutz bieten, ohne zu stigmatisieren. Es braucht Schutzräume genauso wie Vertrauen, Ansprechbarkeit genauso wie klare Haltung gegen Gewalt. Dortmund hat in vielen Bereichen bereits wichtige Schritte getan, jetzt geht es darum, die nächsten zu gehen. Mit Blick auf soziale Realitäten. Mit einem Ohr für Betroffene. Und mit dem Ziel, dass alle Menschen diese Stadt als ihren sicheren Ort erleben können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für bürger*innennahe Polizei und Ordnungskräfte</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen eine Stadt, in der sich alle Menschen frei, ungezwungen und gleichzeitig sicher bewegen können. Dazu ist eine bürger*innennahe Polizei notwendig, die alle Menschen fair und respektvoll behandelt. Wir sehen und begrüßen den Weg, den die Dortmunder Polizei hin zu einer diskriminierungsfreien Polizeiarbeit angestoßen hat, hören aber auch weiterhin die Erfahrungen von Menschen aus von Diskriminierungen betroffenen Gruppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>regelmäßige Streifen einer bürger*innennahen Polizei und des kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) einsetzen, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken und Rechtsverstöße durch schnelles und regelmäßiges Einschreiten zu verhindern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die kommunale Ordnungspartnerschaft wieder vermehrt einsetzen, da paritätisch besetzte Streifen aus Polizei und Ordnungsamt zu einer höheren Sicherheit und einem erhöhten Sicherheitsgefühl beitragen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Einrichtung einer unabhängigen, kommunalen Beschwerdestelle anstreben, die Beschwerden zum Verhalten von Polizei und Ordnungsbehörden vertraulich mit den Behörden bespricht, Beratung bei möglichen Rechtsverstößen anbietet und das Vertrauen in die Ordnungsbehörden und Polizei stärkt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns dafür einsetzen, dass sich die Stadt auf Landesebene dafür stark macht, das Elektro-Taser-Modellprojekt in Dortmund zu stoppen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Videobeobachtung und Videoüberwachung im öffentlichen Raum nicht weiter ausbauen und zurückbauen, da sie zu Stigmatisierung und Verdrängungseffekten führen, ohne die eigentlichen Probleme zu lösen und gleichzeitig in persönliche Freiheitsrechte eingreifen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Digitalisierung der Leitstelle des Außendienstes des KOD weiter vorantreiben, um Effizienz zu steigern, bevor noch mehr Personal aus den knappen städtischen Mittel geschaffen werden muss.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns dafür einsetzen, dass die politische Beteiligung bei Entscheidungen zur Aufgabenwahrnehmung, zu inhaltlichen Schwerpunkten und zu den Einsatzgebieten des Ordnungsdienstes erhöht wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>darauf hinwirken, dass Mitarbeitende des Ordnungsdienstes und andere Einsatzkräfte vor verbalen und körperlichen Angriffen geschützt werden und bei Anzeigeverfahren beraten werden, zum Beispiel durch ein Meldesystem und die Verstetigung der von den GRÜNEN initiierten kommunale Fachstelle “Gewalt gegen Rettungs- und Ordnungskräfte”.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Awareness bei Ordnungsbehörden</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Ordnungsbehörden der Stadt haben den Auftrag, für die Sicherheit von allen Menschen in Dortmund zu sorgen. Insbesondere für von Diskriminierung betroffene Gruppen wird diese Sicherheit nicht immer vermittelt. Wir streben mehr Austausch und kooperative Formate zwischen Interessenvertretungen und Ordnungsbehörden an. Von einem erhöhten Sicherheitsgefühl diskriminierter Gruppen profitieren auch die Ordnungsbehörden selbst, weil das Vertrauen ihnen gegenüber gestärkt wird. Denn nahbare und ansprechbare Ordnungskräfte stärken das Sicherheitsgefühl aller gesellschaftlichen Gruppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>alle Mitarbeitenden des städtischen Außendienstes (u.a. kommunaler Ordnungsdienst) im Umgang mit vulnerablen und von Diskriminierung betroffenen Gruppen geschult werden und dabei Interessenvertretungen dieser Gruppen beteiligen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>alle Mitarbeitenden des städtischen Außendienstes im Umgang mit psychisch kranken Personen sowie Personen in psychischen Ausnahmesituationen schulen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>insbesondere Kontrollen und Ordnungsmaßnahmen nicht aufgrund von bestimmten äußeren (zum Beispiel ethnischen oder religiösen) Merkmalen verstärkt werden (Racial Profiling) und die Einführung von Kontroll-Quittungen wie in Bremen prüfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die optische Angleichung von Ordnungsamt an die Polizei rückgängig machen, da sie für den Großteil der Bürger*innen kaum mehr zu unterscheiden sind und dadurch die unterschiedlichen Aufträge der Behörden sowohl optisch, aber auch im Auftreten, nicht mehr trennbar sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>regelmäßige externe Evaluation von polizeilichen und ordnungsbehördlichen Maßnahmen durchführen um Rassismus und Diskriminierung systematisch zu erkennen und zu bekämpfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch diese Evaluation und durch weitere Maßnahmen eine sichtbare Fehlerkultur innerhalb der Behörden etablieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein Gremium im Rahmen der Umsetzung des Masterplans Kommunale Sicherheit 2.0 zur Beratung von Konfliktthemen im Bereich der Obdach- und Wohnungslosigkeit und Drogenkonsum schaffen, das Politik, Ordnungsbehörden, Beratungsstellen, Interessenvertretungen der Betroffenen und der Händler*innen und weitere Beteiligte einbindet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Ausrüstung vom Ordnungsamt mit einem Schlagstock (sog. „Einsatzmehrzweckstock“) beenden, bis dahin den Einsatz kritisch evaluieren, insbesondere durch transparente, regelmäßige Berichte zum Einsatz im zuständigen Ausschuss (Berichtspflicht), und klarere Einsatzregeln (Dienstvorschriften) schaffen und entsprechende Schulungen vertiefen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Einsatz von Schulterkameras („Bodycams“) bei kommunalen Ordnungsdienst nach dem Modellprojekt kritisch evaluieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>prüfen, ob der kommunale Ordnungsdienst die Bodycams stets bei bestimmten Ordnungsvergehen (z. B. Erteilung von Platzverweisen) oder Handlungen (z. B. Ziehen des Schlagstocks) eingeschaltet haben muss.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns für eine diversere Ordnungsbehörde einsetzen, die gesellschaftliche Breite bei Besetzungsverfahren stärker abbildet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für den Schutz aller Menschen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur wer sich sicher fühlt, kann sich wohlfühlen! Das erreichen wir durch den Abbau von Angsträumen, mehr Aufenthaltsqualität, niederschwellige Ansprechpartner*innen und gute Schutzkonzepte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit sich in Dortmund alle Menschen wohlfühlen können, werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die subjektive Sicherheit durch ein höhere Aufenthaltsqualität öffentlicher Plätze und Räume erhöhen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Ergebnisse der in den letzten Jahren mit gelosten Bürger*innen durchgeführten Quartierslabore bezüglich des Abbaus von subjektiv bedrohlichen Orten umsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Dortmund App für Meldungen technischer Störungen (defekte Aufzüge, Beleuchtung usw.) weiterentwickeln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Erfolgsmodell der Dortmund Guides ausbauen und durch deren Präsenz die subjektive Sicherheit steigern, ohne dass sie ein Teil der Ordnungsbehörden sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Räumlichkeit in der Innenstadt als zentrale Anlaufstelle der Dortmund Guides einrichten, die durch nächtliche Öffnungszeiten gleichzeitig als Schutzraum im Nachtleben dient.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bei städtischen Großevents gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen und der Polizei eine Anlaufstelle anbieten, die auch als Schutzraum genutzt werden kann.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>niederschwellige Schutzkonzepte (nach dem Beispiel von „Luisa ist hier“ oder „Wo geht&#039;s hier nach Panama?“) bei allen städtischen Veranstaltungen und Veranstaltungen in städtischen Einrichtungen einführen .</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>für diese Schutzkonzepte auch privater Gastronomie und Kultureinrichtungen Kampagnenmaterial anbieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Möglichkeit der Mitwirkung von zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen an diesen Maßnahmen durch personelle Verstärkung sicherstellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns dafür einsetzen, dass sich alle Menschen in unser Stadt sicherfühlen können - egal ob Familien beim Einkaufen, obdachlose Person auf dem Hellweg oder Freund*innen auf dem Heimweg von der Kneipe - und dass Menschen in schwierigen Lebenslagen nach dem Ansatz Prävention und Hilfe statt Repression und Verdrängung unterstützt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns gegen Abzäunungen einsetzen, zum Beispiel indem wir den Platz von Amiens wieder öffnen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Fördermaßnahme für Vereine und Initiativen einführen, die sich aktiv an der Umsetzung und Weiterentwicklung jeglicher Anti-Messer-Kampagnen beteiligen, um lokale Akteure zu unterstützen, die mit innovativen Projekten und Maßnahmen zur Gewaltprävention beitragen und die Kampagnen vor Ort weitertragen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Präventionskampagne gegen das Tragen von Messern in Schulen, Jugendzentren und Vereinen in Dortmund initiieren, um durch Aufklärung, Sensibilisierung und konkrete Angebote zur Gewaltprävention von Sozialarbeiter*innen junge Menschen frühzeitig zu erreichen und ein klares Zeichen für ein sicheres, gewaltfreies Miteinander zu setzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für starke Feuerwehr und Katastrophenschutz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und der Katastrophenschutz in Dortmund sind gut aufgestellt, was insbesondere dem hohen Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Akteurinnen zu verdanken ist. Absehbar werden aber die Anforderungen an Feuerwehr und Katastrophenschutz durch die Folgen des Klimawandels und aufgrund der alternden Gesellschaft weiter steigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Dortmund darauf vorzubereiten, werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>weiter das Ziel verfolgen, dass der Rettungsdienst in Notfällen den Einsatzort innerhalb der vom Rat der Stadt Dortmund festgelegten Schutzziele erreicht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die intelligente Verkehrssteuerung auch für Rettungskräfte nutzen, zum Beispiel eine grüne Welle für Feuerwehr und Rettungsdienst.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns ergänzend zu den Katastrophenwarnsystemen des Bundes für eine transparente und umfassende Information der Dortmunder*innen im Gefahrenfall einsetzen, wobei die bisherigen Möglichkeiten insbesondere auf Mehrsprachigkeit und Barrierefreiheit überprüft und ergänzt werden müssen, zum Beispiel bei der Nutzung von Cell Broadcast.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den bestehenden Dortmunder Pandemieplan von 2012 auf Basis der Erfahrungen der Corona-Pandemie aktualisieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Schutz vor den Klimafolgen wie Hitzeperioden und Trockenheit, aber auch Starkregen mit Überschwemmungen durch Infrastruktur und mit den notwendigen finanziellen Mitteln stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Engagement von Feuerwehr und Hilfsorganisationen bei der Gewinnung neuer Mitglieder wie mit dem von uns angestoßenen Recruiting-Konzept für die Feuerwehr weiter unterstützen, insbesondere auch von Dortmunder*innen mit Migrationsgeschichte.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Feuerwehr bei der Nachwuchsförderung und der Jugendarbeit der Jugendfeuerwehr unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auch die Nachwuchsförderung beim THW, DRK und weiteren Blaulichtorganisationen durch die Unterstützung der Jugendorganisationen stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns für den Schutz von Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen bei den Rettungskräften vor verbalen und körperlichen Angriffen einsetzen und ein Meldesystem sowie eine Beratung zu Anzeigeverfahren einführen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die von uns initiierte kommunale Fachstelle “Gewalt gegen Rettungs- und Ordnungskräfte” weiter ausbauen.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 18:07:09 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>C11: Demokratie</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/demokratie-29395</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dortmund ist mehr als eine Großstadt. Es ist ein Ort der Vielfalt, des Zusammenhalts und des Miteinanders von über 600.000 Menschen. Jede einzelne dieser Stimmen trägt dazu bei, wie unsere Stadt aussieht, wie sie erlebbar ist und wohin sie sich entwickelt. Eine lebendige Demokratie braucht Menschen, die mitdenken, mitreden und mitgestalten wollen. Doch noch immer bleiben viele Stimmen ungehört. Junge Menschen, Menschen mit Einschränkungen, Menschen ohne akademische Bildung und viele mit internationaler Geschichte sind in politischen Entscheidungen nicht ausreichend repräsentiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen das ändern. Demokratie darf kein exklusiver Raum sein. Sie muss für alle offenstehen, verständlich sein, zugänglich sein. Ob im Quartier, in der Schule, am Arbeitsplatz oder im digitalen Raum, überall braucht es Möglichkeiten zur Mitsprache und Mitentscheidung. Dafür setzen wir uns in Dortmund ein. Wir wollen Beteiligung neu denken, bestehende Formate weiterentwickeln und neue Wege gehen, um möglichst viele Menschen mitzunehmen. Denn wer hier lebt, soll auch mitreden können!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Denn Demokratie ist nicht selbstverständlich, sie lebt von einer aktiven und informierten Gesellschaft. Um demokratische Werte zu schützen und ihre Bedeutung zu vermitteln, braucht es Aufklärung, um die demokratischen Prinzipien in Zeiten von wachsendem Populismus und Fake News immer wieder zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Stadt ist so stark wie die Stimmen, die in ihr gehört werden – deshalb verteidigen wir die Demokratie jeden Tag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für demokratische Beteiligung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bürgerschaftliches Engagement ist eine tragende Säule der Demokratie. Es stärkt den sozialen Zusammenhalt, ermöglicht gesellschaftliche Mitbestimmung und fördert die Identifikation mit der eigenen Stadt. Gleichzeitig ist es für viele soziale, kulturelle und ökologische Projekte unverzichtbar. Bürger*innenbeteiligung darf dabei nicht nur für eine kleine Gruppe Engagierter zugänglich sein. Oft sind es dieselben Stimmen, die in Prozessen gehört werden, während viele andere außen vor bleiben. Wir wollen Beteiligungsformate ausweiten, um mehr Menschen einzubeziehen. Dazu zählen auch Menschen mit Behinderung, die durch Barrierearmut und verständliche Texte beteiligt werden müssen. Jungen Menschen muss die Möglichkeit gegeben werden, sich niederschwellig politisch einzubringen. So können wir insgesamt auch daran arbeiten, die Wahlbeteiligung zu erhöhen und damit Menschen für demokratische Wahlen zu mobilisieren. Auch Vereine, Verbände und Organisationen sind zentrale Akteure der Demokratie. Sie ermöglichen politische Bildung, gesellschaftliches Engagement und gemeinschaftlichen Austausch. Beiräte sind wichtige Schnittstellen zwischen Bürger*innen und Verwaltung und müssen über ihre beratende Funktion hinaus gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deswegen werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Dortmund zur führenden Engagement-Stadt im Ruhrgebiet machen, indem wir freiwilliges Engagement strukturell stärken und besser fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine große städtische Kampagne zu Demokratie und Vielfalt initiieren, die Beteiligungsformate aufzeigt und zur Teilnahme motiviert.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bestehende Beteiligungskonzepte weiterentwickeln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>moderne, digitale und transparente Beteiligungsplattformen entwickeln, die mehr Menschen eine Teilnahme ermöglichen, sowie uns für die Einführung eines digitalen E-Petitionssystem mit Mitzeichnungsfunktion nach Vorbild des Deutschen Bundestages für die Stadt und die Stadtbezirke einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Partizipatives Budget im städtischen Haushalt bereitstellen, für die Förderung<br>
von Projekten, welche direkt von Bürger*innen, Initiativen und Vereinen beantragt werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bürgerforen, Bürgerräte, Quartierslabore und mehr direkte, frühzeitige Bürgerbefragungen ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein städtisches Konzept zur Unterstützung von Engagement in Stadtteilen, Vereinen und Initiativen entwickeln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bestehende Bürgerinitiativen gezielt fördern und als Vorbilder hervorheben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Ehrenamt besser vernetzen und stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Zugang zu Sitzungen, Dokumenten und Informationen barrierefrei gestalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das behindertenpolitische Netzwerk aufwerten und es als starke Stimme für Menschen mit Einschränkungen in der Politik etablieren, um sicherzustellen, dass ihre Interessen stärker berücksichtigt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gebärdendolmetscher*innen in weiteren politischen Sitzungen einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Leichte Sprache in Beteiligungsformaten einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>gezielt Menschen aus der Zivilgesellschaft einbinden, um die Zusammensetzung der Beiräte diverser zu gestalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die politischen Beiräte wie den Seniorenbeirat, den Integrationsrat, das behindertenpolitische Netzwerk, den Beirat der unteren Naturschutzbehörde stärken und mit mehr Rechten ausstatten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Klimabeirat erhalten und stärken und einen beratenden Platz für den Klimabeirat im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen (AKUSW) vorsehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>prüfen, wie das politische Gewicht der Beiräte erhöht werden kann und dazu auch die Wahl der Beiratsmitglieder in den Blick nehmen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>zivilgesellschaftliche Institutionen wie die Dortmunder Frauenverbände im Gleichstellungsausschuss beratend hinzuziehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>neue Beteiligungsformate wie Jugendbürgerräte, Schüler*innenparlamente und ein Kinder- und Jugendparlament schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen Jugendbeirat schaffen, der junge Menschen in die Stadtpolitik einbindet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>neue Formate für Mitbestimmung in Jugendzentren und Vereinen fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine städtische Kampagne zur Steigerung der Wahlbeteiligung umsetzen, die gezielt Gruppen mit geringer Wahlbeteiligung anspricht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehrsprachige Informationen und Wahlanleitungen bereitstellen und in der Wahlbenachrichtigung mehrsprachig auf diese Angebote hinweisen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>niedrigschwellige Motivationsmaßnahmen wie „I Voted“-Sticker oder Rabatte für Wähler*innen testen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für demokratischen Zusammenhalt</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie lebt davon, dass alle Menschen frei, sicher und gleichberechtigt an ihr teilhaben können. Doch viele Dortmunder*innen erleben täglich Rassismus, Antisemitismus und andere Formen von Diskriminierung – daher braucht es eine konsequente Förderung und Absicherung von Beratungsstellen, die diesen Menschen helfen und sie unterstützen. Außerdem funktioniert Demokratie nur dann, wenn politische Entscheidungen nachvollziehbar sind und alle Menschen Zugang zu relevanten Informationen haben. Auch politische Bildung und interkultureller Austausch sind essenziell, um demokratische Werte zu fördern und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Denn Demokratie muss früh vermittelt werden. Wer von klein auf erfährt, was Mitbestimmung bedeutet, wird auch als Erwachsene*r demokratische Werte leben und verteidigen. Aber auch Erwachsene müssen befähigt werden, politische Prozesse kritisch zu hinterfragen und sich gegen Manipulation zu wehren, gerade in Zeiten von Fake News, gezielter Desinformation und demokratiefeindlicher Hetze. Nicht zuletzt ist die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus ein zentraler Bestandteil demokratischer Bildung. Wer sich bewusst mit der Geschichte auseinandersetzt, versteht die Bedeutung demokratischer Werte und erkennt frühzeitig autoritäre und rechtsextreme Tendenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bestehende Anlaufstellen für Betroffene von Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus langfristig finanzieren und gezielt ausbauen, um schnelle und wirkungsvolle Unterstützung sicherzustellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Demokratieförderprogramme stärken und weiterentwickeln, um Vereine, Organisationen und ehrenamtliche Initiativen in ihrem Einsatz für eine offene und diverse Gesellschaft zu unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eng mit Schulen, Jugendzentren und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammenarbeiten, um rassistische und antisemitische Vorfälle frühzeitig zu erkennen und dagegen vorzugehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Information über kommunalpolitische Prozesse durch ein. benutzer*innenfreundliches Ratsinformationssystem verbessern, damit politische Entscheidungen, Anträge und Beschlüsse leichter zugänglich und nachvollziehbar sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>politische Entscheidungen und ihre Umsetzung (Beschluss- und Umsetzungsverfolgung) in einer modernen Online-Plattform für Bürger*innen verständlich aufbereiten, zum Beispiel auf einer interaktiven Karte für Straßen- oder Infrastrukturprojekte und diese Plattform auch in der Dortmund-App implementieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>GIS-Daten (Geoinformationssysteme) als Open Data transparent bereitstellen, um eine breitere Nutzung durch Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Bürgerinitiativen zu ermöglichen und die Darstellung von GIS-Daten auch für Bürger*innen ohne politisches Mandat verständlich und nachvollziehbar aufbereiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Begegnungsorte und kulturellen Bildungsangebote gezielt fördern und ausbauen, um Vorurteile zwischen Menschen mit verschiedenen Hintergründen abzubauen und gegenseitiges Verständnis zu fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bestehende Einrichtungen wie Mondo Mio als Orte der politischen Bildung und interkulturellen Begegnung erhalten und weiterentwickeln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>neue Formate schaffen, in denen Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven ins Gespräch kommen können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Konzept „Demokratie-Kita“ fördern, damit Kinder früh Mitbestimmung erleben und demokratische Werte praktisch kennenlernen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Schulunterricht zur Demokratieförderung um Workshops und interaktive Formate ergänzen, die politische Teilhabe und Meinungsbildung fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>gezielte Angebote zur politischen Erwachsenenbildung ausbauen, darunter Informationsveranstaltungen, Medienkompetenz-Schulungen und Argumentationstrainings gegen Fake News und Propaganda sowie Angebote zur Förderung eines mündigen und kritischen Umgangs mit KI-generierten Inhalten und sozialen Medien.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bildungsprogramme gegen Rechtsextremismus stärken, um demokratiefeindlichen Ideologien aktiv entgegenzuwirken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>neue Formate für politische Bildung gezielt für Kinder und Jugendliche schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mit gezielten Initiativen gegen Hetze und Fake News die Manipulationen von Demokratiefeinden aufdecken und darüber aufklären.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Gedenkarbeit in Dortmund weiter ausbauen und sicherstellen, sodass die historische Erinnerung Teil des gesellschaftlichen Diskurses bleibt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>neue, interaktive Gedenkformate entwickeln, die insbesondere junge Menschen ansprechen und sie zur aktiven Auseinandersetzung mit der Geschichte motivieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schulen und Bildungseinrichtungen gezielt dabei unterstützen, Projekte zur Aufarbeitung der NS-Zeit und zur Bekämpfung von Antisemitismus und Rassismus umzusetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>darauf hinwirken, dass jedes Schulkind einmal in der Schullaufbahn eine KZ-Gedenkstätte oder andere Gedenkorte zu den Gräueltaten des Nationalsozialismus besucht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für klare Kante gegen Rechts</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus sind eine direkte Bedrohung für unsere Demokratie und unsere offene Gesellschaft. In Dortmund gibt es eine aktive rechtsextreme Szene, die immer wieder durch Aufmärsche, Hetze und Gewalt auffällt. Doch Dortmund ist auch eine Stadt, in der sich viele Menschen für Demokratie, Vielfalt und ein friedliches Miteinander einsetzen. Wir stehen fest an ihrer Seite und setzen uns für eine Stadtgesellschaft ein, die sich klar gegen rechts positioniert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist es nicht nur der klassische Neonazismus, der unsere Demokratie bedroht. Die AfD hat sich in den letzten Jahren immer weiter radikalisiert und ist heute eine Partei, die gezielt Hass schürt, rassistische Hetze betreibt und demokratische Institutionen angreift. Sie verharmlost den Nationalsozialismus, verbreitet Verschwörungserzählungen und ist mit ihrer Rhetorik eine geistige Brandstifterin für rechtsextreme Gewalt. Ihre Strategie ist es, gesellschaftliche Spaltung voranzutreiben und das Vertrauen in demokratische Prozesse zu zerstören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rechtsextremismus beginnt nicht erst bei offener Gewalt, sondern bereits dort, wo Menschen gegeneinander ausgespielt, demokratische Werte in Frage gestellt und Hass als politische Strategie genutzt wird. Deshalb kämpfen wir nicht nur gegen die rechtsextreme Szene auf der Straße, sondern auch gegen diejenigen, die diese Ideologie in die Parlamente tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Rechtsextremismus wirksam zu bekämpfen, braucht es ein starkes zivilgesellschaftliches Engagement, eine gut vernetzte Präventionsarbeit und eine konsequente Verfolgung rechtsextremer Straftaten. Gleichzeitig müssen wir alle Formen von Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit – auch in staatlichen Strukturen – benennen und bekämpfen. Wir setzen uns für eine Stadt ein, die klar Position gegen rechts bezieht – auf der Straße, in den Parlamenten und in der gesamten Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Zusammenarbeit mit der AfD weiterhin verhindern, indem wir von allen demokratischen Parteien in Dortmund fordern, unserem Beispiel zu folgen und sich klar von der AfD und ihrer menschenverachtenden Politik zu distanzieren, da ihre Rhetorik Hass schürt, die Gesellschaft spaltet und die Verbrechen des Nationalsozialismus relativiert.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>zivilgesellschaftliche Initiativen und Bündnisse, die sich gegen Rechtsextremismus einsetzen, finanziell und strukturell unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Vernetzung dieser Gruppen verbessern, um ein starkes demokratisches Netzwerk zu schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>langfristigere Rahmenverträge für demokratiefördernde Projekte einführen, um eine nachhaltige Finanzierung sicherzustellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Runden Tische gegen Rechts stärken, indem wir die bestehenden Runden Tische gezielt fördern und finanziell absichern, die in einzelnen Stadtteilen Vereine, Organisationen, Kirchen und engagierte Einzelpersonen zur Arbeit gegen rechtsextreme Strukturen zusammenbringen und uns dafür einsetzen, dass in möglichst allen Stadtteilen Runde Tische gegründet werden und die Vernetzung verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine breite öffentliche Debatte über institutionellen Rassismus in Dortmund anstoßen, da er sich in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens zeigt, von Ungleichbehandlung in Behörden bis hin zu diskriminierenden Praktiken bei Polizei und Verwaltung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sensibilisierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte in der Verwaltung zum Komplex institutioneller Rassismus verpflichtend einführen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>von der Landesregierung fordern, das Thema institutioneller Rassismus in die Aus- und Weiterbildung von Polizeibeamt*innen aufzunehmen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine lückenlose Aufarbeitung der NSU-Verbrechen und ihrer Verflechtungen mit der Dortmunder Neonazi-Szene fordern, da die Hintergründe am Mord an Mehmet Kubaşık immer noch nicht vollständig aufgeklärt sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>darauf hinwirken, dass Polizei und Justiz mögliche Helfer*innen des NSU in Dortmund identifizieren und strafrechtlich verfolgen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Polizei und Justiz auffordern, rechte Gewalt konsequenter zu verfolgen und Täter*innen schneller zur Verantwortung zu ziehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>gewaltfreie Aktionen gegen Nazi-Aufmärsche aktiv unterstützen und fördern, da die Stadtgesellschaft in den letzten Jahren ihre Wehrhaftigkeit gegen Neonazi-Aufmärsche gezeigt hat.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um Aufmärsche und Aktionen der Nazis zu verhindern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>insbesondere Sitzblockaden und andere friedliche Protestformen gegen rechtsextreme Demonstrationen unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>sicherstellen, dass Gegendemonstrant*innen vor rechtsextremen Angriffen geschützt werden, sie nicht kriminalisiert werden und ihre Demonstrationen nicht durch überzogene Polizeimaßnahmen behindert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Aktionsplan gegen Rechtsextremismus stärken, der vor zehn Jahren auf Antrag der GRÜNEN ins Leben gerufen wurde und sich als wirksames Instrument gegen Rechts erwiesen hat, indem wir ihn kontinuierlich weiterentwickeln, neue Schwerpunkte setzen, da sich die Bedrohung durch Rechtsextremismus verändert hat und die Öffentlichkeitsarbeit rund um den Aktionsplan verstärken, um mehr Menschen für den Kampf gegen Rechts zu mobilisieren und die benötigten finanziellen Mittel bereitstellen und bei Bedarf ausweiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Beratung für Opfer und Aussteiger*innen der rechten Szene stärken, indem wir Beratungsstellen wie BackUp-ComeBack dauerhaft finanziell absichern, da sie essenziell für die Opfer rechter Gewalt und für eine erfolgreiche Präventionsarbeit sind und die Unterstützung für Opfer rechter Gewalt sowie für Aussteiger*innen aus der Szene gezielt ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie stärken, indem wir sie personell und finanziell stärken, damit sie ihre Arbeit in der Beratung, Vernetzung und Entwicklung von Handlungsstrategien noch effektiver leisten kann und den Fokus der Koordinierungsstelle auf Vernetzung und strategische Planung ausweiten, um zivilgesellschaftliches Engagement effektiver zu bündeln.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 18:05:06 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>C10: Vielfalt</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/vielfalt-32240</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dortmund ist eine Stadt der Vielfalt, der Begegnung und der Offenheit. Sie lebt von den Menschen, die hier wohnen, arbeiten und sich engagieren – egal, woher sie kommen, welche Sprache sie sprechen, welche Religion sie praktizieren, welche Fähigkeiten sie besitzen oder welche geschlechtliche und sexuelle Identität sie haben. Obwohl Dortmund in vielen Bereichen für eine weltoffene und vielfältige Stadtgesellschaft steht, gibt es immer noch zahlreiche Diskriminierungen, die das Leben vieler Menschen negativ beeinflussen. Diese Diskriminierungen finden oft in alltäglichen Begegnungen statt, sei es in der Schule, am Arbeitsplatz oder auf der Straße. Sie manifestieren sich in rassistischen, sexistischen, behindertenfeindlichen und queerfeindlichen Vorurteilen, die Menschen benachteiligen und ausgrenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Vision ist eine Stadt, in der alle ohne Angst vor Diskriminierung leben können, mit gleichen Chancen und der Freiheit, sich individuell zu entfalten. Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und andere Formen der Diskriminierung haben in Dortmund keinen Platz. Vielfalt muss als Stärke begriffen und gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür braucht es klare und entschlossene Schritte – politisch, rechtlich und praktisch. Strukturen müssen diskriminierungssensibel gestaltet, bestehende Ungleichheiten abgebaut und gesellschaftliches Bewusstsein gestärkt werden. Unsere Stadt soll ein Ort der Solidarität und des respektvollen Miteinanders sein, in dem Vielfalt als Bereicherung und nicht als Bedrohung verstanden wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders wichtig ist uns, Menschen aktiv in den Veränderungsprozess einzubinden, die bisher zu wenig Gehör gefunden haben. Wir müssen sicherstellen, dass alle Gruppen in Dortmund die Möglichkeit haben, sich zu beteiligen, ihre Bedürfnisse zu äußern und Lösungen mitzugestalten. Nur so können wir eine Stadt schaffen, die wirklich für alle da ist und in der sich jede*r willkommen und wertgeschätzt fühlt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In diesem Kapitel zeigen wir, mit welchen konkreten Maßnahmen wir Diskriminierung bekämpfen, Teilhabe stärken und Projekte fördern, die die Vielfalt unserer Stadt sichtbar machen. Unser Ziel ist, Dortmund als Vorbild für eine inklusive und gerechte Gesellschaft erlebbar zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für eine Stadt ohne Diskriminierung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vielfalt in Dortmund ist eine Stärke. Wir wollen eine Stadt, in der jede*r die gleichen Chancen hat und Diskriminierung in all ihren Formen entschieden bekämpft wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das zu erreichen, werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Maßnahmen der Wirtschaftsförderung öffnen und proaktiv in der Gründer*innen-Förderung tätig werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Bürokratie vereinfachen, um den Zugang zu Gründungsinitiativen zu erleichtern, Info-Angebote bereitstellen und eine mehrsprachige Beratungsstelle einrichten, um den Einstieg in die Selbstständigkeit zu fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Zentrum für Ethnische Ökonomie ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns dafür einsetzen, dass Dortmund ein eigenes Museum der Migration bekommt, welches die Geschichte der Zuwanderung dokumentieren soll und den Beitrag der zugewanderten Menschen zur Entwicklung der Stadt würdigt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Prozess der Partizipation aktiv und inklusiv gestalten, denn „Dortmund für alle“ bedeutet Ankommen, Teilhabe, Vielfalt und Mitgestaltung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns dafür einsetzen, dass auch nicht-akademische Menschen als zuverlässige Interessenvertretung eine Stimme finden und Mitbestimmungsmöglichkeiten für alle gesellschaftlichen Gruppen attraktiver machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Antidiskriminierung-Trainings für alle Mitarbeitenden in den Behörden verpflichtend machen, um sicherzustellen, dass Vorurteile und Diskriminierung systematisch bekämpft werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>in der Verwaltung eine Stabstelle für Antidiskriminierung einrichten, welche die Umsetzung antirassistischer Maßnahmen koordinieren und als zentrale Anlaufstelle dienen soll.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>gezielt auch Menschen in den Blick nehmen, die von Mehrfach-Diskriminierung betroffen sind (wie queere Geflüchtete, Schwarze Frauen mit Behinderung oder muslimisch gelesene Menschen aus der LGBTQIA+ Community).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Aktionsplan gegen Antisemitismus weiterentwickeln und umsetzen, der auch aktuelle antisemitische Tendenzen in der Gesellschaft entgegenwirken soll.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Meldestelle für Rassismus weiter unterstützen, die 2023 vom Land finanziert wurde.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Teilhabe, die verbindet</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Integration ist der Schlüssel zu einer starken und gerechten Gesellschaft. In Dortmund sollen alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Kultur oder sozialem Hintergrund – die gleichen Chancen haben, sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Integration bedeutet nicht nur, den Zugang zu Arbeitsmarkt, Bildung und sozialen Angeboten zu ermöglichen, sondern auch, die Teilhabe an politischen und kulturellen Prozessen zu fördern. Nur wenn sich alle Dortmunder*innen als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft erleben, kann unsere Stadt in ihrer ganzen Vielfalt und Stärke wachsen. Dafür setzen wir uns mit konkreten Maßnahmen und einer aktiven Unterstützung von Integrationsprojekten ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Umsetzung des „Masterplans Integration“ vorantreiben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die finanziellen Mittel für etablierte Integrationsprojekte sichern und Kürzungen zurücknehmen oder kompensieren, um Integrationsangebote zu erhalten und auszubauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Integration und politische Bildung als Investition in die Zukunft betrachten und fördern, da schlechte Integration zu sozialer Ausgrenzung führt und Vorurteile gegenüber Migrant*innen fördert.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Maßnahmen ergreifen, um einen niederschwelligen Zugang zu Integrationsangeboten zu schaffen und einen Zugang zu Finanzierungsmitteln effizienter zu gestalten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Amt für Migration um den Bereich Integration erweitern und darin insbesondere das Dienstleistungszentrum Migration &amp; Integration (MigraDo) einbinden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das „Kommunale Integrationszentrum Dortmund” (MIA-DO-KI) verstetigen und um weitere Angebote ergänzen, um eine effektivere Vernetzung und Unterstützung für Migrant*innen zu gewährleisten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ehrenamtliche Sprachmittlerpools etablieren, wobei ehrenamliche Dolmetscher*innen Menschen, die Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben, im Alltag unterstützen und damit die gesellschaftliche Teilhabe fördern, z. B. durch Begleitung in Schulen, Kitas, Behörden und gemeinnützigen Organisationen als unabhängige Dritte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das kommunal Mögliche tun und integrierten Menschen zur deutschen Staatsbürgerschaft zu verhelfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Einbürgerungsakt würdiger und wertiger ausgestalten und die jährlichen Feiern für neu eingebürgerte Menschen stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ausreichend Sprach- und Integrationskurse anbieten, auch in Kitas und Schulen sowie mit flexiblen Angeboten für Menschen mit Betreuungspflichten oder unflexiblen Arbeitszeiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Sprach- und Integrationsförderung insbesondere für EU-Zuwander*innen ohne Rechtsanspruch auf Integrationskurse anbieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen ganzheitlichen Ansatz entwickeln, der dezentraler und gleichzeitig vernetzter denkt, damit Integrationsmaßnahmen wirksam und nachhaltig sind, ohne die Niederschwelligkeit zu verlieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Anbindung von Organisationen und Initiativen aus dem migrantischen Bereich an die Stadtgesellschaft verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>in einem städtischen Informationsangebot ehrenamtliche Angebote bekannt machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für echte Mitbestimmung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mitbestimmung ist der Schlüssel zu einer lebendigen Demokratie und einer inklusiven Stadtgesellschaft und für Menschen mit internationaler Geschichte eine zentrale Voraussetzung für Integration. Doch noch immer sind viele Migrant*innen – insbesondere Nicht-EU-Bürger*innen – von wichtigen demokratischen Prozessen ausgeschlossen. Dies verhindert nicht nur politische Teilhabe, sondern erschwert auch gesellschaftliche Integration. Wir setzen uns dafür ein, dass politische Mitbestimmung für alle Menschen in Dortmund unabhängig von ihrer Herkunft möglich wird. Partizipation darf nicht nur theoretisch existieren, sondern muss in der Praxis zugänglich und barrierefrei gestaltet werden. Das bedeutet, dass Beteiligungsformate diverser werden, Verwaltung und Politik offener agieren und Engagement gezielt gefördert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dortmund muss eine Stadt sein, in der alle Menschen die Möglichkeit haben, sich einzubringen, ob in der Politik, in Vereinen, in der Verwaltung oder in kulturellen Initiativen. Dafür braucht es konkrete Maßnahmen, die Hürden abbauen, Selbstorganisation stärken und politische Prozesse für alle zugänglich machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns für ein kommunales Wahlrecht für alle Migrant*innen unabhängig von ihrer Herkunft einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf Landes- und Bundesebene dafür kämpfen, dass nicht-deutsche Einwohner*innen in Dortmund wählen dürfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Rolle des Ausschusses für Integration und Chancengerechtigkeit in der Dortmunder Kommunalpolitik stärken und uns für die Prüfung zusätzlicher Kompetenzen und Rechte einsetzen, zum Beispiel durch nicht-stimmberechtigte Mitglieder aus der Zivilgesellschaft im Ausschuss für Integration.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Bestellung von sachkundigen Einwohner*innen aus Nicht-EU-Staaten mit Rederecht in allen Ausschüssen nach Düsseldorfer Vorbild in der Wahlperiode 2025 bis 2030 forcieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die personellen Kapazitäten in den Unterstützungsstrukturen erhöhen und eine Stelle zur Akquise von Finanzmitteln einrichten, um bestehende Unterstützungs- und Wohnungsangebote zu fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Beratung für Arbeitssuche und berufliche Bildung für Zugewanderte aus Südosteuropa und dem Westbalkan intensivieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein städtisches Programm zur Unterstützung von Zuwander*innen aus Südosteuropa und dem Westbalkan einführen, das medizinische Versorgung und Wohnraumhilfen beinhaltet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Integration und Stadtentwicklung stärker verknüpfen, um soziale und ethnische Separierung zu verhindern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine kultursensible Gesundheitsversorgung und Pflege für ältere Migrant*innen sicherstellen und eine soziale Infrastruktur schaffen, die verschiedene Lebensbiografien berücksichtigt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Selbstorganisation neuer Zuwanderungsgruppen durch zusätzliche Unterstützung und Schaffung von Räumen fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Arbeit von Migrant*innen-Selbstorganisationen gezielt fördern und stärken, indem bei steigendem Bedarf die Infrastruktur angepasst und Räume geschaffen werden, um Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Sichtbarkeit von Migrant*innen in Politik, Verwaltung, Unternehmen und Vereinen erhöhen und Formate so gestalten, dass mehr Menschen inkludiert werden können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiterbildungen und Sensibilisierungsmaßnahmen für die Verwaltung anbieten und die Kompetenzbewertung bei migrantischen Anstellungen verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>gezielt mehr Menschen mit Migrationsgeschichte für politisches Engagement gewinnen, da der Anteil migrantisierter Personen in der Politik nicht die Gesellschaft abbildet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>sicherstellen, dass fehlende Schul- und Kitaplätze (u3 und ü3) kein Hindernis für ehrenamtliches Engagement sind und Kinderbetreuung als unterstützende Maßnahme für politisches Engagement ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Teilhabe trotz unsicherem Aufenthaltsstatus ermöglichen: Auch Menschen mit unsicherem Aufenthalt oder ohne Wahlrecht sollen sich beteiligen können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mehrsprachigkeit als Leitlinie im Kontakt mit Dortmunder Behörden und Ämtern etablieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>soziale Medien und digitale Räume für Ansprache und politische Partizipation nutzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die etablierten politischen Räume verlassen und dorthin gehen, wo sich (junge) Menschen aufhalten, um niederschwellige politische Partizipation zu ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>aktiv Gespräche mit nicht politisch aktiven Menschen suchen und eine „Methodik“ entwickeln, um ihnen den Einstieg in politische Prozesse zu erleichtern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>sicherstellen, dass die Stadt aktiv Mittel bereitstellt, um Zugänge zu Räumlichkeiten auch für unregelmäßige Zwecke zu ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stadtteil-Botschafter*innen in Dortmund nach dem Vorbild der Stiftung Polytechnische Gesellschaft einführen, um mehr gesellschaftliche Teilhabe von Menschen zwischen 15 und 27 zu ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für gelebte Vielfalt</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vielfalt muss auch im Stadtleben sichtbar sein – im Sport, in Vereinen und in kulturellen Angeboten. Diese Vielfalt zu fördern und sie besser zugänglich zu machen, ist entscheidend für eine inklusive Stadtgesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vielfalt im Sport fördern, unter anderem durch Programme in Schulen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Vielfalt der Sport- und Freizeitangebote in Dortmund sichtbarer machen und besser vermitteln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Informationen zu Angeboten so aufbereiten, dass alle Menschen Zugang zu den vielfältigen Möglichkeiten in Dortmund erhalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bei Ausschreibungen interkulturelle Angebote besonders fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vereine gezielt dabei unterstützen, sich für die Mitarbeit von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu öffnen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Einrichtung von Ehrenamtskoordinationen mithilfe der Dortmunder Freiwilligenagentur unterstützen, um Vorstände von Vereinen in ihrer Arbeit zu unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kooperationen zwischen Sportvereinen und Migrant*innen-Selbstorganisationen fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sportanlagen auch für neu gegründete Vereine und Gruppen bereitstellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Positivbeispiele wie den FC Merkur stärken, der seine Flächen für unterschiedliche Gruppen offen hält.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen Kulturentwicklungsplan erstellen und durch einen Beteiligungsprozess sicherstellen, dass Kulturangebote für alle da sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kultur und Integration stärker miteinander verknüpfen, um kulturelle Vielfalt in Dortmund sichtbarer und erlebbarer zu machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Projekt &quot;imdo&quot; der Alevitischen Gemeinde Dortmund e.V. fördern, dass aktiv den interkulturellen Dialog, gesellschaftliche Teilhabe und demokratische Bildung fördert und sich an Menschen mit internationaler Geschichte richtet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für queeres Leben in Dortmund</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Dortmund sollen die Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Identität frei und sicher leben können. Gleichzeitig ist queere Vielfalt eine Bereicherung für unsere Stadtgesellschaft. Doch queere Menschen erleben in vielen Lebensbereichen – von Schule und Ausbildung über den Arbeitsmarkt bis hin zum Gesundheitswesen – immer noch Diskriminierung. Gerade trans*, inter und nicht-binäre Personen sehen sich oft mit zusätzlichen Hürden konfrontiert, sei es im Zugang zu medizinischer Versorgung oder bei der Anerkennung ihrer Identität. Zudem gibt es spezifische Bedarfe für queere Senior*innen, Jugendliche und LSBTIQ*-Personen mit Migrationsgeschichte, die gezielt berücksichtigt werden müssen (die Abkürzung LSBTIQ* steht für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter und queere Menschen).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine Stadt ein, in der queere Menschen nicht nur sicher leben, sondern sich auch aktiv beteiligen und entfalten können. Dafür müssen Schutzräume ausgebaut, politische Strukturen gestärkt und queere Organisationen gezielt gefördert werden. Besonders wichtig ist es uns auch, LSBTIQ*-Jugendlichen in den Blick zu nehmen, die in ihrer Identitätsfindung oft mit gesellschaftlichem Druck und Vorurteilen konfrontiert sind. Deshalb werden wir gezielte Maßnahmen ergreifen, um Gleichstellung, Teilhabe und Akzeptanz von LSBTIQ*-Personen in Dortmund weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den von uns initiierten LSBTIQ-Aktionsplan gegen die Diskriminierung von LSBTIQ*-Personen weiter umsetzen und fortentwickeln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>SLADO und andere LSBTIQ*-Initiativen sowie queere Vereine finanziell und strukturell unterstützen, die einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz und Unterstützung von LSBTIQ*-Personen leisten, jedoch auf ehrenamtliches Engagement angewiesen sind und nachhaltige Förderung benötigen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>SLADO ermöglichen, als nicht stimmberechtigtes Mitglied eine Vertreter*in in den von uns geforderten städtischen Gleichstellungsausschuss zu delegieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Aktionen und Demonstrationen zum CSD und Trans*CSD in Dortmund erhalten, indem die Stadt Dortmund finanziell und organisatorisch stärker unterstützt, da die CSDs ein zentraler Ort für queere Sichtbarkeit und politische Forderungen sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Runden Tisch und die städtische Koordinierungsstelle für LSBTIQ* weiterentwickeln, und personell verstärken, um mehr Projekte und Anliegen der LSBTIQ*-Community koordinieren zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Konzepte für queere Senior*innen und deren spezifische Bedürfnisse entwickeln, da sie im Alter vor spezifischen Herausforderungen stehen, die in der Pflege und bei Wohnkonzepten auftreten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Förderung von Seniorenheimen mit dem Qualitätssiegel „Lebensort Vielfalt“ ausweiten, um queeren Senior*innen sichere und inklusive Wohnangebote zu bieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Beratungsstrukturen für trans*- und nicht-binäre Personen in Dortmund ausbauen und bündeln, da sie vor besonderen Herausforderungen im medizinischen Bereich, in der Selbsthilfe oder im sozialen Umfeld stehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bestehende LSBTIQ*-Strukturen gezielt für trans*-spezifische Themen sensibilisieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>queere Kulturorte wie LesBiTrans*Takeover gezielt unterstützen, da sie LSBTIQ*-Menschen sichere Räume und Möglichkeiten zur Vernetzung bieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>queere Aktionen in etablierte Kulturinstitutionen integrieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebote wie queere Clubs und Kneipen fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>gezielte Maßnahmen zum Schutz queerer Jugendlicher vor Ausgrenzung, Benachteiligung und Angriffen umsetzen, die sie besonders in der Zeit ihres Coming-Outs erleben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Benennung von LSBTIQ*-Vertrauenspersonen an weiterführenden Schulen etablieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>gendergerechte Jugendarbeit stärken und spezifische Interessen und Bedürfnisse von Mädchen gezielt fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Bedürfnisse von Jugendlichen, die sich männlich identifizieren, durch die Förderung positiver Rollenbilder berücksichtigen und schädliche Männlichkeitsstereotype hinterfragen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das SCHLAU-Projekt zur Durchführung von Workshops in Schulen und Jugendeinrichtungen zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt dauerhaft fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Projekt SUNRISE als Treffpunkt und Beratungsstelle für queere Jugendliche weiter unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine (teil-)stationäre Jugendhilfeeinrichtung und eine Notschlafstelle für queere Jugendliche einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>LSBTIQ*-Gleichstellung in Wirtschaft und Sport fördern, indem wir LSBTIQ*-Aufklärung in Unternehmen fördern undLSBTIQ*-Beratungs- und Informationsangebote für Studierende ausweiten sowie die Unterstützung von LSBTIQ* im Sport fördern und ein Vielfaltsiegel für Sportvereine einführen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den internationalen Austausch von LSBTIQ*-Aktivist*innen mit den Partnerstädten Dortmunds fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>in Zusammenarbeit mit SLADO einen Austausch initiieren, um die politische Teilhabe und Akzeptanz von LSBTIQ*-Personen in den Partnerstädten zu verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den bundesweiten Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe für Gewaltopfer umsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>barrierefreie Community-Angebote schaffen und Antidiskriminierungsarbeit innerhalb der LSBTIQ*-Community unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gruppen zum Austausch und zur Selbsthilfe für queere Menschen mit Behinderungen sowie intersektionale Gruppen für LSBTIQ* Personen mit Migrationsgeschichte ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Ausbau von Unterstützungsangeboten für LSBTIQ*-Geflüchtete vorantreiben, um ihnen Schutz und Beratung zu bieten, da insbesondere LSBTIQ*-Personen aufgrund von Verfolgung aus ihren Herkunftsländern fliehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein Konzept zur Erinnerung an die Geschichte der LSBTIQ*-Community entwickeln und umsetzen, da die Geschichte geprägt von Verfolgung von LSBTIQ*-Personen vor und nach 1945 ist, aber auch von aktivem Engagement für Gleichberechtigung.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 18:02:29 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>C9: Sport</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/sport-31927</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
                        <guid>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/sport-31927</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sport verbindet Menschen, schafft Freundschaften und stärkt den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Sport fördert die Gesundheit und gibt uns Kraft, sowohl körperlich als auch mental, egal ob im Verein, im Park oder auf dem Bolzplatz um die Ecke.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch nicht alle haben die gleichen Chancen, sich sportlich zu betätigen. Fehlende barrierefreie Angebote, zu hohe Kosten oder mangelhafte Sportflächen schließen Menschen aus. Das wollen wir ändern! Jeder Mensch in Dortmund soll die Möglichkeit haben, sich zu bewegen – unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht oder körperlichen Voraussetzungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine inklusive, vielfältige Sportlandschaft ein, die niemanden außen vor lässt. Denn Sport gehört in die Mitte unserer Stadt – für ein Dortmund, in dem sich alle frei und mit Freude bewegen können!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Sport, der alle erreicht</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sport findet in Dortmund nicht nur in den Vereinen oder im Signal Iduna Park, sondern in der gesamten Stadt statt. Besonders die Parks nutzen viele Dortmunder*innen, um sich sportlich zu betätigen und zu erholen. Wir sehen das als Chance, um unsere Stadt noch besser, grüner und gesünder zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sportanlagen für alle Altersgruppen von Kindern bis Senior*innen im öffentlichen Raum schaffen, zum Beispiel Fitnessparcours, Tischtennisplatten, Calisthenics-Anlagen, Basketballanlagen, Bolzplätze, Skateparks und Boulebahnen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein „Sport im Park“ Programm nach Düsseldorfer Vorbild für alle Dortmunder*innen einführen, welches unverbindliche und kostenlose Sporttreffs für Untrainierte und Sportliche aller Altersgruppen in Parks anbietet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Möglichkeiten für nicht organisierten Freizeitsport verbessern, die nicht an Vereinssport gebunden sind, zum Beispiel durch Möglichkeiten für feste private Sportgruppen und Freizeitsportler*innen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>niederschwellige Zugänge zu Sporthallen und -plätzen ermöglichen, um sie auch für nichtvereinsgebundene Aktivitäten zu öffnen, zum Beispiel zu Fußballplätzen und Leichtathletikanlagen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Beleuchtung von Joggingstrecken in Parks verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Erreichbarkeit von Sportstätten mit ÖPNV und Fahrrad verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sportanlagen in Zusammenarbeit mit ihren Nutzer*innen an die veränderten klimatischen Bedingungen anpassen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für starke Sportvereine</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sportvereine sind mehr als Orte der Bewegung – sie sind soziale Ankerpunkte, die Generationen verbinden und Integration fördern. Doch viele Vereine kämpfen mit Nachwuchsproblemen, dem Fehlen von engagierten Ehrenamtler*innen und maroder Infrastruktur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dagegen werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Fördermittelmanagement vereinfachen, damit Vereine ihre Ehrenamtlichen entschädigen können, anstatt aufgrund von Bürokratie darauf zu verzichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vereine beim Umgang mit bürokratischen Hürden bei Umbaumaßnahmen unterstützen und eine zentrale Beratungsstelle schaffen, die Vereine bei Fragen zu Förderungen, Digitalisierung und nachhaltiger Vereinsentwicklung unterstützt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die von uns angestoßene Verbesserung des Mädchenanteils in bisher männlich geprägten Sportarten evaluieren, stärken und fortsetzen, da aktuell doppelt so viele Jungen wie Mädchen Mitglied in Sportvereinen sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Verschenkung von Sportgutscheinen an Kindergartenkinder zum Einlösen bei Vereinen weiterführen und verstetigen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sportvereine in die Ganztagskonzepte der Schulen einbinden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>in der Vergabe von Sporthallen nach dem Düsseldorfer Vorbild neue Richtlinien erarbeiten, die marginalisierte Gruppen bevorzugen, um so Angebote für Menschen mit Behinderung, Frauengruppen und Gruppen aus der internationalen Community zu vergrößern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den StadtSportBund weiterhin finanziell unterstützen, um Lernrückstände im Bereich Schwimmen auszugleichen, damit alle Dortmunder*innen Schwimmen lernen können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schwimmbäder in kommunaler Hand bezahlbar machen, wobei Kinder, Schüler*innen, Studierende, Auszubildende und Senior*innen diese in Zukunft kostenlos nutzen können sollen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns für die Mehrfachnutzung von Lehrschwimmbecken, z. B. für Reha-Sport einsetzen, auch um für die Rentabilität zusätzlicher Becken zu sorgen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eSports als Teil der Jugend- und Kulturförderung stärken, indem wir eSports-Vereine und -Initiativen in Dortmund finanziell und strukturell unterstützen, Turniere und Veranstaltungen fördern, öffentliche Räume für Training und Wettkämpfe bereitstellen sowie Kooperationen mit Schulen und Jugendzentren aufbauen, um eSports als anerkannte Freizeit- und Bildungschance zu etablieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Verantwortung im Sport</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sport vermittelt Werte wie Fairness, Toleranz und Respekt und kann Vorurteile abbauen. Er fördert außerdem die soziale Integration. Insbesondere Sportvereine leisten hierzu einen großen Beitrag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um der Verantwortung des Sports gerecht zu werden, werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Frauen- und Mädchensport weiterhin gezielt fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vereine in der Arbeit gegen Gewalt weiter begleiten, insbesondere gegen sexualisierte und rassistisch motivierte Gewalt, wofür es in jedem Verein Ansprechstellen geben muss und Trainer*innen sensibilisiert und regelmäßig weitergebildet werden müssen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sportangebote für Kinder, Frauen, Menschen mit Behinderung oder Senior*innen bei der Vergabe von Sportstätten bevorzugen, um das bestehende Angebot zu verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Teilhabe von trans* und inter Personen am Sportangebot sicherstellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Projekte fördern, die sich für Fairness und sportliches Miteinander einsetzen, wie beispielsweise inklusive Turniere.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Arbeit des Fan-Projekts Dortmund unterstützen, welches die politische Jugendbildung am „Lernort Stadion“, interkulturelle Fußballturniere für Kinder und Jugendliche sowie Besuche von NS-Gedenkstätten organisiert und damit einen wichtigen Beitrag für Demokratie und Menschenrechte leistet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Netzwerke in Sportvereinen nutzen, um Angebote sämtlicher Art, die für Jugendliche existieren, bekannt und niederschwellig zu machen, sei es aus dem Bereich der psychosozialen Beratung, bei Problemen in der Schule oder bei der Jobsuche.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Förderung der Nordstadtliga verstetigen, die in der Nordstadt wichtige und niederschwellige Arbeit mit Kindern leistet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Sportstätten, die fit sind</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Sportinfrastruktur in unserer Region ist vielerorts marode und entspricht nicht mehr den Anforderungen einer modernen, inklusiven Gesellschaft. Dabei brauchen gute Sportangebote auch eine gut ausgebaute und funktionierende Infrastruktur, damit Sport für viele Menschen nicht ein unerfüllter Wunsch bleibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deswegen werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Zustand der Turnhallen verbessern, mit elektronischen Schließsystemen versehen und sie zeitgemäß ausstatten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>nachhaltige Sportanlagen schaffen und bestehende Sportanlagen dahingehend verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>insbesondere multifunktional nutzbare Sportanlagen fördern, sowohl für unterschiedliche Sportarten als auch für verschiedene Generationen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>überprüfen, ob es für alle Dortmunder*innen in Wohnortnähe ausreichend Sportanlagen gibt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Grundsanierung der Dortmunder Schwimmbäder vorantreiben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die beschlossene Rekommunalisierung der Bäder begleiten, um mehr städtische Einflussmöglichkeiten zu schaffen und die Infrastruktur zu schützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns weiterhin für einen Erhalt und Sanierung des Nordbads einsetzen und das Freibad Hardenberg erhalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>digitale Zahlungsmittel in der Sportwelt und bei anderen Sportangeboten möglich machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Inklusion auf dem Platz</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sportliche Aktivitäten müssen für alle Menschen zugänglich sein – auch unabhängig von körperlichen Einschränkungen. Denn die Teilhabe aller Menschen am Sport ist für uns ein zentrales Anliegen. Noch immer stoßen Menschen mit Behinderungen auf zahlreiche Barrieren, wenn sie Sport treiben möchten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diese Hürden konsequent abzubauen, werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vereine in der Arbeit unterstützen und mehr inklusive Projekte fördern, z. B. durch städtische Ansprechpartner und eine Beratung für den Aufbau inklusiver Angebote.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>inklusive Kriterien bei der Hallenvergabe einführen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>inklusive Sportangebote weiterentwickeln und an die Anforderungen von Menschen mit Behinderungen anpassen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dafür sorgen, dass Umkleiden, Sanitäranlagen, Spiel- und Sportflächen in Sporthallen barrierefrei umgestaltet werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sporthallen an spezifische Anforderungen für beispielsweise Blinden- oder Rollstuhlsport anpassen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>in einem ersten Schritt das Ziel einer barrierefreien Sporthalle pro Stadtbezirk verfolgen, um Behindertensport wohnortnah zu ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>behindertengerechte Grundsportgeräte, wie beispielsweise Sport-Rollstühle, in diesen ausgewählten Hallen zur Verfügung stellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns in Zusammenarbeit mit dem StadtSportBund für die Ausbildung qualifizierter Übungsleiter*innen einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Spitzensport mit Bodenhaftung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Spitzensport begeistert und inspiriert Menschen, insbesondere in räumlicher Nähe und wenn man diesen Spitzensport live verfolgen kann oder sogar Teil davon werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diesen sportlichen Ansporn zu schaffen, werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Stadion Rote Erde als Leichtathletikstadion erhalten und diesen Zweck nicht durch die Nutzung als Fußballstadion für die zweite Herrenmannschaft bzw. die Frauenmannschaft des BVBs hinten anstellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>diesbezüglich endlich die Laufbahn fertigstellen, was bereits für unmittelbar nach der Europameisterschaft zugesichert wurde.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein zweites Stadion in Dortmund für den Regionalligafußball ausbauen, damit Regionalligavereine aus Dortmund nicht mehr auf Stadien in anderen Städten ausweichen müssen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Sporthalle am U wie geplant ligatauglich für Basketball und Handball bauen sowie zusätzlich die Ligatauglichkeit für Volleyball anstreben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>weitere Bedarfe bei anderen Sportarten ermitteln, in denen Ligaaufstiege aktuell durch fehlende Infrastruktur verhindert werden, und diese Infrastruktur fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns im Rahmen des Bewerbungsverfahrens für Olympia 2040 für den Umbau bestehender Sportstätten und nur bei Bedarf für den Neubau von nachhaltigen und weiterhin nutzbaren Sportstätten einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Olympiastützpunkt des Deutschland Achters weiterhin unterstützen.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 18:00:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>C8: Kultur</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/kultur-6465</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
                        <guid>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/kultur-6465</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur ist mehr als ein Theaterbesuch oder eine Ausstellung – sie ist das Herz unserer Stadt. Sie erzählt Geschichten, bringt Menschen zusammen und macht Dortmund lebendig. Sie pulsiert in Museen und Kinos, in Bibliotheken und Musikschulen, in Graffitis an Hauswänden, auf großen Bühnen und in kleinen Clubs.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch Kultur braucht Raum – und sie braucht Offenheit. Sie darf kein Privileg sein, sondern muss für alle zugänglich sein. Denn Kultur entsteht dort, wo Menschen sich ausdrücken können, wo sie sich begegnen, wo sie ihre Stadt mitgestalten. Wir setzen uns dafür ein, dass Kultur in Dortmund sichtbar ist – in jedem Viertel, für jede Generation, unabhängig vom Geldbeutel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Dortmund als Ort erhalten und stärken, an dem Kreativität wachsen kann, an dem Kunst nicht nur bestaunt, sondern gelebt wird – und an dem Kultur für alle da ist, die sie erleben oder selbst gestalten wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Kultur, die alle zusammenbringt</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur ist mehr als Unterhaltung – sie ist der Kitt unserer Gesellschaft und ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Teilhabe. Wir GRÜNE setzen uns für eine kulturelle Grundversorgung ein, die allen Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Einkommen zugänglich ist. Damit schaffen wir die Grundlage für eine lebendige Kulturlandschaft, die allen Menschen offensteht und Dortmunds Vielfalt abbildet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kultureinrichtungen, Angebote und Events besonders auch außerhalb der Innenstadt unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Zuwanderung als Thema in die Museumslandschaft integrieren und Programme und Projekte, die sich an Menschen mit Migrationshintergrund richten, ausbauen und die Programmgestaltung der städtischen Kultureinrichtungen verstärkt für Menschen mit Migrationshintergrund öffnen und sie damit als Besucher*innen gewinnen, z. B. durch mehrsprachige Veranstaltungskalender, zweisprachige Lesungen, Puppenspiele usw.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr niederschwellige Angebote schaffen und Kulturstätten kostenlos öffnen sowie partizipative kulturelle Konzepte und Events fördern, vor allem im Theater, Konzerthaus, der Oper sowie der freien Kulturszene.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Dortmund Musik weiter unterstützen und Kindern einen niederschwelligen Einstieg in die Musikschule über die Schule bieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein Konzept zur Barrierefreiheit von Museen und Veranstaltungen umsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Angebote der städtischen Museen für Kinder und Jugendliche fördern und ausbauen sowie die Nutzung von Kultureinrichtungen als außerschulische Lernorte weiter unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns für ein „Kombiticket Kultur“ stark machen, das eine kostenfreie Nutzung des ÖPNV zu den Veranstaltungen aller Dortmunder Kultureinrichtungen ermöglicht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns dafür stark machen, dass die Kulturangebote in Dortmund digitaler werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Kultur mit Zukunft</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Deswegen müssen sich auch die kommunale Kultur und die Rahmenbedingungen für die freie Szene weiterentwickeln. Ein zentraler Teil davon ist, dass alle Menschen unter fairen Bedingungen arbeiten und für ihre Arbeit fair bezahlt werden sollten. Wir wissen, dass dies leider im Bereich Kunst und Kultur nicht immer gegeben ist. Außerdem wollen wir neue und bestehende Kulturangebote fördern und unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deswegen werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein eigenes Kulturdezernat anstreben sowie einen Kulturentwicklungsplan ausarbeiten lassen und diesen umsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die kulturelle Infrastruktur und Förderung stärken, indem wir die Kulturangebote in allen Stadtteilen ausbauen, Vereine sowie soziokulturelle Zentren fördern und zudem die freie Kulturszene weiterhin finanziell unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Zusammenarbeit und Partizipation stärken, indem wir die Kooperation zwischen freier Szene, Kulturvereinen und Bildungseinrichtungen stärken, um kreative Freiräume für gestalterische Mitbestimmung zu schaffen, gemeinsame Kulturveranstaltungen zu entwickeln und auf diese aufmerksam zu machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Dialogkultur fördern, zum Beispiel durch Angebote wie „Sprechen &amp; Zuhören“ von Mehr Demokratie e.V.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>faire Arbeitsbedingungen schaffen und die Finanzierung stärken, indem wir verpflichtende Honoraruntergrenzen durchsetzen sowie die Umwandlung von Honorarverträgen zu Tarifverträgen und Festanstellungen ermöglichen, jedoch durch höhere Fördersummen sicherstellen, dass die Kulturangebote nicht reduziert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreiheit stärken, indem wir ein Konzept zum barrierefreien Umbau von Kultureinrichtungen vorlegen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beratungs- und Förderangebote für kleinere Initiativen oder einzelne Kulturschaffende zur Findung von Räumen oder zur Unterstützung bei der Planung von Veranstaltungen schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>weitere Stellen in der Stabsstelle DORTMUND KREATIV schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Zwischennutzungen von Gebäuden und temporäre Nutzungen des öffentlichen Raums für kulturelle Zwecke und Events forcieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kulturelle Bildung durch eine neue Koordinierungsstelle im Kulturbüro stärken (Schwerpunkt Kitas und Grundschulen).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kunst im öffentlichen Raum fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bestehende und neue Erinnerungskultur-Projekte weiterhin fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Zusammenarbeit von Kulturträger*innen im gesamten Ruhrgebiet unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für moderne Bibliotheken</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Bibliotheken übernehmen in Dortmund eine wichtige Rolle. Nicht nur können durch sie alle Menschen Zugang zu Literatur haben, durch ihre Veranstaltungen, Kurse und als Lernorte sind sie für die Bildung und auch dem sozialen Zusammenleben in unserer Stadt unabdingbar. Durch das Angebot der „Bibliothek der Dinge“ bieten sie darüber hinaus die Möglichkeit, sich Nützliches auszuleihen und entlasten so Dortmunder*innen finanziell und unterstützen ein nachhaltigeres Leben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deswegen werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>wohnortnahe Bibliotheken und Büchereien und den Ausbau in weiteren Stadtgebieten fördern und notwendige Sanierungen finanzieren und umsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Angebot an offenen Ruhe- und Lernorten in städtischen Bibliotheken erweitern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die geplante Stadtteilbibliothek in der Nordstadt gut, z. B. auch mit mehrsprachigen Büchern, ausstatten und alle bestehenden Stadtteilbibliotheken erhalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Einführung der neuen Stadtteilbibliothek in der Nordstadt für jede Grundschulklasse der Nordstadt einen Besuch ermöglichen und dabei jedem Kind einen Bibliotheksausweis ausstellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Bibliotheken in ihrer Anpassung an digitale und neue Anforderungen unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Angebot der „Bibliothek der Dinge“ ausweiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für ein lebendiges Nachtleben</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für ein buntes, aktives und sicheres Nachtleben in Dortmund ein. So ist durch und mit uns bereits die Sperrstunde abgeschafft und ein Nachtbürgermeister eingeführt worden. In Zukunft wollen wir das Nachtleben in Dortmund attraktiver und großstadtgerecht machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deswegen werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen zentralen, konsumfreien Ort schaffen, an denen Dortmunder*innen auch nachts gemeinsam Zeit verbringen können, z. B. nach dem Vorbild des ehemaligen Bochumer Stadtstrands.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die zentrale Silvesterfeier weiterhin anbieten und um eine Laser- oder Drohnenshow erweitern, um eine gemeinsame, niederschwellige Feier anzubieten und ein Gegenangebot zum übermäßigen Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu bieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Dortmund Guides, die starke Arbeit für ein positives und sicheres Nachtleben leisten, weiter ausbauen und nachts an mehreren Standorten parallel einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen zentralen Rückzugsort in der Innenstadt schaffen, der nachts einen Safer Space bietet, eine zentrale Anlaufstelle für die Dortmund Guides ist und gleichzeitig deren Backoffice und Lager bildet, welches im Moment fehlt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Rahmenbedingungen für die Schaffung eines Ausgehviertels stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>queere Bars, Clubs und Events unterstützen, auch bei der Erschließung neuer Zielgruppen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Ausbau von Außengastronomie unterstützen, auch durch die Umwandlung von Parkplätzen, wie es seit letztem Jahr bereits vermehrt geschieht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Kultur in jedem Stadtteil</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE setzen uns für eine kulturelle Grundversorgung ein, die Orte der Begegnung, des Austauschs und der gesellschaftlichen Teilhabe schafft. Dazu gehören auch Orte außerhalb der kommunalen Kultur und freien Szene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Nachhaltigkeit in Kulturstätten durch energetische Sanierungen stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kleingartenanlagen als Naherholungsanlagen für alle Dortmunder*innen stärken, indem wir die Pflege der öffentlichen Flächen in Kleingartenanlagen fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erstnutzer*innen in neuen Kleingartenanlagen beim Laubenbau finanziell unterstützen, zum Beispiel durch kleinere Kredite.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns für eine Nachnutzung von Lauben der Internationalen Gartenausstellung 2027 in Kleingärten einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kollektive Gemeinschaftsgärten fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Film- und Medienkultur stärken, indem wir die Filmkultur in Dortmund unterstützen (z.B. Programmkinos, das Internationale Frauenfilmfestival) und ein Kulturzentrum mit Schwerpunkt Film, Video und Sound initiieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dabei auch die breitere Gesellschaft mit zusätzlichen Angeboten wie niedrigschwelligen Workshops und Einsteigerevents ansprechen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Freiluft- und Stadtteilkultur stärken, indem wir regelmäßige Veranstaltungen in Parks ausweiten (ganzjährig) und den Westfalenpark mindestens für Schüler*innen, Studierende und Auszubildende kostenlos machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Städtepartnerschaften für kulturellen Austausch nutzen, zum Beispiel von künstlerischen bzw. musikalischen Projekten von Künstler*innen aus Dortmund und den Partnerstädten mit Ausstellung bzw. Vorführung in beiden Städten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Zentrum Romano Than e.V. bei kulturellen Angeboten für Sinti*zze und Rom*nja finanziell weiterhin stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Community Music-Programme im Konzerthaus unterstützen.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 17:58:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>C7: Schule </title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/schule-56641</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
                        <guid>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/schule-56641</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung ist der Schlüssel zu Chancengleichheit und gesellschaftlicher Teilhabe. Unsere Schulen müssen Orte sein, die Wissen, Werte und Zukunftschancen vermitteln. Eine gute Schulbildung legt das Fundament für ein selbstbestimmtes Leben und stärkt die Zukunft unserer Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE setzen uns für eine inklusive, moderne und nachhaltige Schullandschaft ein – mit ausreichend Schulplätzen, guter Ausstattung, digitaler Bildung, sicherer Infrastruktur und einer umfassenden Förderung im Schulalltag. Bildung muss von den Bedürfnissen der Kinder aus gedacht werden, um ihnen gerechte Chancen zu ermöglichen und sie auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehören neben einer modernen Lernumgebung auch eine stärkere Unterstützung durch multiprofessionelle Teams, eine barrierefreie und nachhaltige Schulentwicklung sowie ein zeitgemäßes und attraktives Ganztagsangebot. Wir setzen uns für ausreichende Schulplätze, sichere Schulwege und eine stärkere Verzahnung von Schule und Stadtgesellschaft ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für gute Schulplätze für alle</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schaffung ausreichender qualitativ hochwertiger Schulplätze ist eine der dringlichsten Aufgaben für unsere Stadt. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass jedes Kind in Dortmund einen Platz an einer gut ausgestatteten Schule in unmittelbarer Wohnortnähe erhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Kindern einen bestmöglichen Schulplatz bereitzustellen, werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein umfassendes Schulbauprogramm aufstellen, das den tatsächlichen Bedarf deckt, um den Schulneubau zu beschleunigen, befürworten wir den Einsatz von Modul- oder Systembauweisen, die unter Einhaltung aller gesundheitlichen und ökologischen Standards umgesetzt werden sollen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Schulplatzangebot durch den Bau neuer Schulen insbesondere von Gesamtschulen sowie den Ausbau bestehender Schulen unterschiedlicher Schulformen bedarfsgerecht ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein umfassendes Sanierungsprogramm auflegen, das kontinuierlich die Substanz erhält und auf aktuellen Stand bringt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Toilettenoffensive starten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schulplätze stärker bei der Stadtentwicklungsplanung mitdenken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Überbrückungsangebote für zugewanderte Kinder aufrechterhalten, reflektieren und immer wieder an den aktuellen Bedarf anpassen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>längeres gemeinsames Lernen fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Stärkung der Berufskollegs als vielseitige Bildungsstandorte und duale Ausbildungszentren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Entwicklungsplanung der Berufskollegs kontinuierlich vorantreiben und die Weiterentwicklung des Regionalen Berufsbildungszentrums unterstützen, um in der Phase der Berufsfindung und -ausbildung insbesondere auch junge Geflüchtete fördern zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>rhythmisierten und kooperativen Ganztag an möglichst vielen Schulen einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>neue Bildungsformate wie „Lernen neu denken“ fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Ganztagsbetreuung mit kostenlosen Sport- und Kreativangeboten ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umsetzung des Qualitätsrahmen Ganztägige Förderung in Dortmund.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Inklusion im Schulalltag</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Schulen sind der Schlüssel zu einer gerechten und zukunftsfähigen Gesellschaft. Hier werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass Schule vom Kind aus gedacht wird und alle Schüler*innen in Dortmund bestmöglich gefördert werden, sodass niemand zurückgelassen wird. Inklusion und individuelle Unterstützung dürfen nicht bloß Schlagworte sein, sondern müssen gelebte Realität im Schulalltag werden. Wir wollen ein Schulsystem, das sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert und nicht umgekehrt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diesem Ziel näher zu kommen, werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>multiprofessionelle Teams an allen Schulformen weiter ausbauen und unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schulsozialarbeit und schulpsychologische Beratung weiter ausbauen, sodass jede Dortmunder Schule davon profitieren kann.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns mit Blick auf die Gestaltung von interdisziplinärem und multiprofessionellem Fachpersonal an allen Schulen, inklusive der Grundschulen, am finnischen Bildungssystem orientieren, das ein gemeinsames Lernen von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf mit den Klassenkamerad*innen ermöglicht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fortbildungen für Lehrkräfte zum Umgang mit Heterogenität fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>talentorientierte Förderprogramme an allen Schulen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die bereits eingeführten systemischen Klassenhelfer*innen verstetigen und ausbauen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>(digitale) Schulbücher für alle Schüler*innen kostenfrei zur Verfügung stellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>freie Räumlichkeiten zum Lernen am Nachmittag mit Ansprechpersonen einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>jedem Kind das Schwimmenlernen ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schulgebäude zu barrierefreier Infrastruktur ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ressourcen an Schulen mit besonderem Bedarf anhand des schulscharfen Sozialindex bündeln (integrierte Standortentwicklung).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schulbegleitung als Übergangslösung für Inklusion und gemeinsamen Unterricht fortführen und gleichzeitig die Förderung von ausgebildeten Fachkräften für tatsächliche Inklusion in die Klasse anstreben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kooperation zwischen Schulen und Jugendhilfe sowie mit Freizeit- &amp; Sportangeboten im Stadtteil stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für digitale Schulen mit Zukunft</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft grundlegend. Um Kinder und Jugendliche bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten, müssen wir die Chancen der Digitalisierung auch in unseren Schulen nutzen. Wir GRÜNE setzen uns für eine moderne, zukunftsorientierte Bildung ein, die digitale Kompetenzen fördert und gleichzeitig Medienmündigkeit vermittelt. Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche zu mündigen Bürger*innen in der digitalen Welt heranwachsen. Dazu gehört auch ein Verständnis für die Chancen und Risiken neuer Technologien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>flächendeckendes Gigabit-Internet und WLAN in allen Schulen und Jugendeinrichtungen einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>aktuelle Hardware wie beispielsweise Tablets, interaktive Whiteboards und 3D-Drucker für alle Schulen bereitstellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das kommunale Supportteam aus dem Modellprojekt IT Schulcampus stärken, das sich um Wartung und technischen Support kümmert, um die Lehrkräfte zu entlasten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>außerschulische Angebote zur Förderung digitaler Kompetenzen in benachteiligten Stadtteilen schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>digitale Schulplattformen und Lernsoftware durchsetzen, die den Datenschutzanforderungen genügen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bewusstsein für digitale Ethik und verantwortungsvollen Umgang mit KI-Systemen schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Kompetenzzentrum etablieren, in dem Kindern und Jugendlichen in enger Kooperation mit Schulen zeitgemäße Medienkompetenz praxisnah und nachhaltig vermittelt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Projekte unterstützen und fördern, die besonders Schüler*innen die Chancen, Risiken und den kritischen Umgang mit KI-generierten Inhalten, zum Beispiel in den sozialen Medien, vermitteln.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Cybermobbing durch Präventionsprogramme und Ansprechpartner*innen an Schulen bekämpfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eltern noch stärker durch städtische Informationsveranstaltungen in die digitale Bildung einbeziehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für gute Ausstattung und gesundes Essen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Schulen sind mehr als nur Orte des Lernens – sie sind Lebensräume, in denen Kinder und Jugendliche einen Großteil ihrer Zeit verbringen. Deshalb ist es unsere Pflicht, diese Räume so zu gestalten, dass sie das Wohlbefinden und die Entwicklung unserer Schüler*innen bestmöglich fördern. Eine moderne Infrastruktur und eine gesunde Verpflegung sind hierfür unerlässlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Sportanlagen an den Schulen modernisieren und erweitern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>&quot;Bewegte Klassenzimmer&quot; mit flexiblem Mobiliar einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Sanierung und Modernisierung bestehender Schulgebäude vorantreiben<strong>.</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in einer Schule modellhaft den Aufbau einer Photovoltaik-Anlage als Gemeinschaftsprojekt von Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern fördern, wobei eine Energiegenossenschaft den Bau und Betrieb der Anlage übernehmen kann, die einen Großteil des Eigenbedarfs der Schule decken (ggf. mit Energiespeicher) soll und Stromkosten einspart, die zumindest teilweise an die Schule zurückfließen sollen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>flexible Lernräume für individuelles und gruppenbasiertes Arbeiten schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Angebot an Arbeitsgemeinschaften im Bereich Sport und Bewegung in Kooperationen mit Vereinen ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>alle Schulen mit Ganztagsangebot mit ausreichend großen Mensen ausstatten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein kostenloses, biologisches und regionales Mittagessen für alle Schüler*innen einführen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen &quot;Runden Tisch Schulverpflegung&quot; mit Vertretern aus Schulen, Elternschaft, Ernährungsexpert*innen und lokalen Produzenten einführen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Trinkwasserspender in allen Schulgebäuden einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Anlage von Schulgärten für jede Schule ermöglichen, um die Grundlagen des Gärtnerns und Selbstversorgens zu vermitteln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kooperationen mit Naturschutzorganisationen zur Förderung des Verständnisses von Klima-, Natur- und Umweltschutz unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schulen bei der Einrichtung eines “Grünes Klassenzimmers” unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>grüne Schulhöfe zur naturnahen Gestaltung von Außenanlagen fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Modell Kindercampus weiter ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für sichere und kindgerechte Schulwege</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Schulweg ist für Kinder oft der erste Schritt in die Selbstständigkeit. Doch viele Straßen in Dortmund sind noch nicht sicher genug für unsere Kleinsten. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass alle Kinder sicher und selbstständig zur Schule kommen können - zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nur so können wir Verkehrschaos vor Schulen reduzieren, die Gesundheit unserer Kinder fördern und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Projekte wie „So läuft das!“ sind Teil einer zeitgemäßen Verkehrserziehung in Verbindung mit moderner kommunaler Schulwegplanung. Diese sollen konsequent ausgeweitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Schüler*innen den Weg zur Schule weiter zu erleichtern, werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Tempo-30 im Umkreis aller Schulen umsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Einrichtung einer Fahrradwerkstatt an jeder Schule ermöglichen und finanziell unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>„Schulstraßen“ einrichten, auf denen zur Hauptan- und -abreisezeit ein temporäres Kfz-Durchfahrtsverbot gilt (angelehnt an das „Wiener Modell“).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>sichere Radwege und Fahrradstellplätze an Schulen ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>&quot;Elternhaltestellen&quot; als Hol- und Bringzonen in sicherer Entfernung zu Schulen schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schulwegpläne, &quot;Walking Bus&quot;- und Bicibus- Initiativen an den Schulen fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ÖPNV-Anbindung von Schulen verbessern, insbesondere in den Außenbezirken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>für alle Schüler*innen das DeutschlandTicket Schule kostenlos anbieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Demokratie ab der ersten Klasse</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Schulen sind mehr als Orte des Lernens – sie sind ein Ort unserer Demokratie. Hier lernen junge Menschen nicht nur Fakten, sondern auch, wie man miteinander diskutiert, Kompromisse findet und Verantwortung übernimmt. In Dortmund wollen wir die Demokratiebildung in unseren Schulen stärken und so die Grundlagen für eine lebendige, zukunftsfähige Stadtgesellschaft legen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die partizipative Gestaltung von Schulhöfen und Klassenräumen unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Politik durch Kennenlernen und Besuchen der Lokalpolitik wie auch des Land- und Bundestags erlebbar machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>demokratiefördernde Angebote von Vereinen und Initiativen in Schulen bringen, um die Vielfalt von politischer Partizipation auch außerhalb von Parteien aufzuzeigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schulprojekte zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schulungen für Lehrkräfte zum Umgang mit Vielfalt und zur Prävention von Diskriminierung anbieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>interkulturelle und interreligiöse Begegnungsprojekte ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen Schüler*innenaustausch mit Partnerstädten städtisch finanzieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Bezirksschüler*innenvertretung besser unterstützen und eine Kontaktperson in der Verwaltung benennen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>SVen eigene finanzielle Mittel zur Verfügung stellen.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 17:54:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>C6: Jugend</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/jugend-53193</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
                        <guid>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/jugend-53193</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugend ist unsere Zukunft. Junge Menschen haben innovative Ideen, frische Perspektiven und den Mut, Veränderungen anzustoßen. Da sie jedoch noch nicht alle wählen dürfen und nur einen kleinen Prozentsatz in unserer alternden Gesellschaft ausmachen, werden sie viel zu selten gehört und Politik wird häufig an ihren Interessen vorbei gemacht. Sie verdienen unsere Solidarität und unser Gehör, wenn es um ihre Themen geht. Für uns GRÜNE ist klar, dass wir die Stimmen der Jugend in Dortmund stärker hören wollen, ihre aktive Beteiligung an der Gestaltung unserer Stadt fördern und sie dazu befähigen wollen, ihre Stadt selbstbestimmt mitzugestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für die Mitbestimmung junger Menschen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass junge Menschen in Dortmund bei allen sie betreffenden Entscheidungen mitreden und mitgestalten können. Ob in der Schule, im Verein oder in der Stadtplanung - die Perspektiven der Jugend müssen gehört und ernst genommen werden. Die Beteiligung junger Menschen ist essenziell für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Jugendliche kennen ihre Bedürfnisse am Besten, daher sind sie Expert*innen für ihre Belange. Wir wollen Dortmund nicht für, sondern mit Kindern und Jugendlichen gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Beteiligung möglichst aller jungen Menschen in Dortmund zu fördern und so Selbstwirksamkeit erlebbar zu machen und zu stärken, werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein Jugendparlament mit einem eigenen selbstverwalteten Budget für Dortmund einführen und den Mitgliedern analog zum Seniorenbeirat ein Beratungs- und Antragsrecht in ihren jeweiligen Bezirksvertretungen geben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bei der Besetzung des Jugendparlaments eine repräsentative Zusammensetzung anstreben, die junge Menschen mit verschiedenen sozioökonomischen Hintergründen und von unterschiedlichen Schulformen repräsentiert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch projektbezogene Beteiligung schnelle Selbstwirksamkeit ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen städtischen Fördertopf für kreative Projekte an Schulen und Jugendeinrichtungen schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Jugendliche konsequent in die Gestaltung ihrer Quartiere mit einbeziehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>digitale Kinder- und Jugendstadtteilpläne mit Vorschlagsmöglichkeiten einführen, die übersichtlich Angebote für Kinder und Jugendliche im Stadtteil zeigen und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, Ideen und Bedürfnisse einzubringen, um sie frühzeitig zum Bestandteil einer modernen, demokratischen Stadtplanung zu machen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erfolgsgeschichten von Beteiligung junger Menschen stärker sichtbar machen und uns kritisch damit befassen, dass noch nicht alle Jugendlichen aufgrund von verschiedenen sozioökonomischen Hintergründen die Möglichkeit haben, sich zu engagieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Social-Media-Auftritt der Stadt jugendorientierter machen, indem wir eine Jugendredaktion für alle Medien und insbesondere Social Media Kanäle der Stadt von und für Jugendliche schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Unterstützung, die ankommt</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die mentale Gesundheit junger Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir wollen Jugendliche dabei unterstützen, resilient und selbstbewusst durchs Leben zu gehen. Dafür braucht es niedrigschwellige Angebote und kompetente Ansprechpartner*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für ein ausreichendes Unterstützungsangebot für junge Menschen werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>verstärkt auf niederschwellige Angebote für Kinder und Jugendliche setzen, an den Orten, wo sie sich aufhalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ambulante und präventive Hilfen ausbauen, um sie an die Bedarfe anzupassen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns insbesondere für kostenlose, anonyme und verfügbare Online-Beratungsangebote für junge Menschen in Krisensituationen einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Jugendhilfe und die Jugendhilfedienste in Dortmund weiter stärken. Dabei müssen insbesondere die Unterbringungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Notsituationen nachhaltig und zukunftsfähig ausgebaut werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schulpsycholog*innen an jeder weiterführenden Schule einsetzen und die Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Dortmund stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Präventionsprogramme zur Stärkung der psychischen Gesundheit und gegen Einsamkeit an Schulen und in Jugendeinrichtungen weiter ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Präventionsstrategie gegen Radikalisierung und für Demokratieförderung entwickeln und umsetzen, die Diskriminierungserfahrungen thematisiert und Teilhabe fördert.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das gesamtstädtische Streetwork-Konzept zur besseren Unterstützung gefährdeter Jugendlicher unterstützen und weiter ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen dialog-basierten Ansatz zum praxisorientierten Lösen von Konflikten zwischen verschiedenen Altersgruppen fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Räume, die wachsen lassen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Junge Menschen brauchen Orte, an denen sie sich ungestört treffen, frei entfalten, ausprobieren und ihre Ideen umsetzen können. In einer verdichteten Stadt wie Dortmund müssen wir aktiv Freiräume für die Jugend schaffen und erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Dortmund zu einer attraktiven Stadt für junge Menschen zu machen, werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr selbstverwaltete Jugendzentren in allen Stadtbezirken gemeinsam mit jungen Menschen einrichten und aufwerten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bestehende Jugendfreizeitstätten modernisieren und mit zeitgemäßer Ausstattung versehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr konsumfreie Orte schaffen, an denen Jugendliche abends ungestört Zeit in Gruppen verbringen können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Freiräume und Flächen in jedem Stadtteil zur Förderung kreativer, sportlicher und musischer Aktivitäten sicherstellen, einschließlich Proberäume für junge Bands.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Synergien bei der Raumnutzung fördern, indem wir Schulen, Kitas, Kirchen, Stadtteilzentren, usw. ermutigen, ihre Räume Vereinen, Jugendgruppen, Initiativen, usw. zur Verfügung zu stellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr öffentliche Plätze und Grünflächen einrichten, die jugendgerecht gestaltet sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>für Jugendliche Brachflächen für Zwischennutzungen öffnen und die selbstverwaltete Aufwertung unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr kostenlose und rund um die Uhr geöffnete barrierefreie Toiletten im öffentlichen Raum einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schulhöfe und Sportanlagen außerhalb der Schulzeiten öffnen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Jugendkulturinitiativen und Pop-up-Projekte im öffentlichen Raum unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>gute Jugendverbandsarbeit langfristig finanziell sichern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mobilität für Jugendliche bezahlbar, attraktiv, sicher und verlässlich machen und ÖPNV-Anbindung insbesondere in den Außenbezirken verbessern.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 17:47:48 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>C5: Kinder und Familien</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/kinder-und-familien-43032</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind die Zukunft unserer Stadt. Ihre Bedürfnisse und ihr Wohlergehen bilden einen Schwerpunkt unserer Politik. Dortmund soll zu einer Stadt werden, in der alle jungen Menschen selbstbestimmt, armutsfrei, chancengerecht, glücklich und sorgenfrei aufwachsen, sich frei entfalten und ihre Potenziale voll ausschöpfen können, sowie gute Beteiligungsmöglichkeiten an der Entwicklung unserer Stadt nutzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für ausreichend Betreuungsangebote</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die frühkindliche Bildung legt den Grundstein für die Zukunft unserer Kinder und der Gesellschaft. Deshalb wollen wir das Kita-Angebot in Dortmund deutlich ausbauen und verbessern. Denn Kitas sind weit mehr als reine Betreuungsorte – sie sind die ersten Bildungseinrichtungen im Leben eines Kindes und damit von zentraler Bedeutung für Chancengerechtigkeit. Hier werden wichtige Grundlagen für soziales Verhalten, Sprache und kognitive Fähigkeiten gelegt. Kitas sind Orte der Bildung, Begegnung und Förderung, um Kindern gute Startchancen zu bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen für einen Zugang zu verlässlicher, hochwertiger und wohnortnaher Kinderbetreuung für alle Familien in Dortmund. Seit 2020 wurden 18 neue Kindertageseinrichtungen eingerichtet und dabei die Zahl der Betreuungsplätze um ca.1.800 ausgebaut. Das reicht aber noch nicht aus. Unser Ziel ist ein Kitaplatz für jedes Kind, das einen Platz haben will. Bis dahin bleibt auch die Kindertagespflege eine wichtige und notwendige Betreuungsform.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Zahl der Betreuungsplätze für unter und über dreijährige Kinder weiter ausbauen, insbesondere in den unterversorgten Stadtbezirken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Qualität der Betreuungsplätze weiter verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Bau von Kitas insbesondere neben Schulen innerhalb der Verwaltung und bei der Bauplanung und -realisierung priorisieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Bedingungen in der Kindertagespflege weiter verbessern und Kinderpfleger*innen dabei unterstützen, sich berufsbegleitend zu Erzieher*innen weiterbilden zu lassen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kinderstuben als niedrigschwelliges Angebot für Eltern und Kinder mit besonderen Zugangsschwierigkeiten in das Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungssystem ausbauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>intelligente Lösungen zur Deckung des Betreuungsbedarfs weiterentwickeln, ohne die Fachkräfte in den Einrichtungen zusätzlich zu belasten (zum Beispiel durch den Ausbau von Randzeitenbetreuung mithilfe des Projektes &quot;Eulen und Lerchen“).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Entwicklung kreativer Ansätze zur Bewältigung des Fachkräftemangels finden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>zur Förderung von Chancengleichheit Familienzentren stärker an die Quartiere anbinden und Angebote und Leistungen wie beispielsweise der Gesundheitsvorsorge vor Ort anbieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Ganztagsbetreuung an Schulen ausbauen und die Vernetzung mit Vereinen und Initiativen aus Sport, Kultur und außerschulischer Bildung stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Brückenangebote mit dem Fokus auf Sprachbildung und Bewegung schaffen, um den Einstieg in das Bildungssystem zu erleichtern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für gute Kitas</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass jedes Kind in Dortmund Zugang zu hochwertiger Betreuung hat, besonderen Wert legen wir auf einen diskriminierungsfreien Zugang, unabhängig von Wohnort, Einkommen oder Religion, zu allen Kindertagesstätten. Dabei setzen wir auf flexible Konzepte, die den unterschiedlichen Bedürfnissen von Familien gerecht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die vielfältigen Betreuungsangebote zu verbessern, werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns beim Land für einen besseren Betreuungsschlüssel im U3- und Ü3-Bereich einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch die Kommune geförderte Fortbildungsangebote zu neuen Entwicklungen für pädagogische Fachkräfte weiter ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>inklusive Betreuungskonzepte schaffen, damit alle Kinder gemeinsam lernen und spielen können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Familienzentren fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schwerpunktlegungen fördern, damit Kitas über das breite Bildungsangebot hinaus ein spezifisches Profil bilden können, was Eltern Wahlmöglichkeiten bietet und standortspezifische Bedarfe aufgreifen kann (z. B. Wald-, Sprach, oder Bewegungskitas).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die bessere Ausstattung von Kitas, um den Einfluss der sozialen Herkunft auf den Bildungserfolg zu minimieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch verlässliche Betreuungszeiten die Vereinbarkeit von Familie, Beruf, sozialem und politischem Engagement für alle Eltern unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Kooperationen zwischen Kitas und Sportvereinen schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Anmeldeverfahren an Kitas leichter zugänglich machen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen Kita-genauen-Sozialindex einführen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein gesundes und regionales Ernährungsangebot in Kitas sicherstellen (bevorzugt in Bio-Qualität und im Einklang mit verschiedenen Ernährungsweisen, Unverträglichkeiten und Allergien).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Integration der Grundsätze von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) in die pädagogische Arbeit von Kitas unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>noch mehr Küchen in Kitas zur Förderung gesunder Ernährung und Einbindung der Kinder in die Zubereitung einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für ausreichend Betreuungspersonal</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist entscheidend, dass für jedes Kind ein wohnortnaher Kitaplatz zur Verfügung steht und keine Kita wegen Personalmangels kurzfristig schließen muss. Wir wollen eine Fachkräfteoffensive starten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Attraktivität des Ausbildungsstandortes Dortmund fördern, z. B. durch Weiterentwicklung des Azubiwohnheims.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den städtischen Träger “FABIDO” bei der Weiterentwicklung als attraktiven Arbeitgeber unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch gezielte Werbung den Anteil männlicher Erzieher erhöhen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>praxisintegrierte Ausbildung ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Teilhabe und frühzeitige Unterstützung bei familiären und sozialen Herausforderungen durch Sozialarbeit in Kitas fördern und dafür feste Stellen in benachteiligten Stadtteilen einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für starke Familien</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Familien tragen tagtäglich Verantwortung und leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft, deshalb verdienen sie die bestmöglichen Rahmenbedingungen. Familie ist da, wo Verantwortung füreinander übernommen wird. Familien sind so vielfältig wie unsere Gesellschaft selbst. Wir wollen alle Familienforme, Alleinerziehende mit Kindern, Patchwork-Familien, gleichgeschlechtliche oder trans* Eltern, Fürsorgegemeinschaften oder auch die Kernfamilie unterstützen und wertschätzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine familienfreundliche Stadt mit bezahlbarem Wohnraum und kinderfreundlichen, sicheren Verkehrsbereichen fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns weiterhin dafür einsetzen, dass Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen von den Elternbeiträgen befreit sind und kämpfen weiterhin auf Landesebene für den Wegfall aller Elternbeiträge .</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eltern durch Ganztagsangebote in Schulen und Kitas entlasten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Zugang zu Unterstützungsangeboten wie Bildungs- und Teilhabeleistungen durch Bürokratieabbau erleichtern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>gezielte Unterstützungssysteme für Familien schaffen, besonders in schwierigen Lebenslagen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kinderarmut durch umfassende Maßnahmen bekämpfen, um Kindern die Teilhabe an Gesellschaft, Bildung und ihrer freien Entwicklung zu ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bildungsungerechtigkeit durch gezielte Ressourcenverteilung bekämpfen, insbesondere in Kitas und Schulen mit höherem Bedarf.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Alleinerziehende besser unterstützen, z.B. durch spezielle Beratungsangebote, Randzeitenbetreuung oder Paten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein koordiniertes Übergangsmanagement zwischen Kitas und Schule einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für eine kinderfreundliche Stadt</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine kinderfreundliche Stadt ist ein Ort, an dem sich Kinder frei entfalten, sicher bewegen und ihre Umgebung aktiv entdecken können. Unsere Kinder brauchen Platz zum Toben, Spielen und Entdecken. Doch in vielen Stadtteilen fehlen attraktive Spielflächen und sichere Wege. Wir wollen das ändern und setzen uns für mehr kindgerechte Freiräume ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ratsbeschlüsse auf Kinderfreundlichkeit überprüfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Konzept der „Bespielbaren Stadt“ verfolgen und dafür innovative Konzepte wie &quot;bespielbares Stadtmobiliar&quot; fördern, sowie uns für mehr temporäre Spielstraßen in allen Stadtbezirken einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr große und attraktive Spielplätze schaffen, die regelmäßig gewartet und gereinigt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>finanzielle Hürden für Kinder senken und einen kostenfreien Eintritt in Schwimmbäder oder den Westfalenpark ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr verkehrsberuhigte Bereiche und Tempo-30-Zonen in Wohngebieten für mehr Sicherheit einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Bekämpfung der Kinderarmut dafür sorgen, dass die Mittel für Bildung und Teilhabe einfacher und unbürokratischer abrufbar werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schulhöfe am Nachmittag öffnen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kinder an Entscheidungen beteiligen, zum Beispiel in Jugendforen oder Kinder- und Jugendparlamenten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Initiativen unterstützen, die Kindern aus armen und finanziell benachteiligten Haushalten Fahrräder zur Verfügung stellen.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 17:43:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>C4: Gesundheit</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/gesundheit-38776</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
                        <guid>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/gesundheit-38776</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gesundheit ist die Grundlage für ein gutes Leben. In der Notaufnahme, bei der Hausärztin, im öffentlichen Raum und in der Gesundheitsvorsorge - in Dortmund erleben viele Menschen täglich, ob die Versorgung funktioniert. Medizinische Angebote, die für alle erreichbar und bezahlbar sind, dürfen kein Privileg sein. Sie müssen allen offenstehen, unabhängig von Wohnort, Einkommen, Herkunft, Alter oder Geschlecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine Gesundheitspolitik ein, die auch die Lebensverhältnisse der Menschen stärkt. Eine gesunde Stadt braucht erreichbare Praxen, faire Arbeitsbedingungen, sichere Geburtsstationen, Angebote zur Krankheitsvorsorge für alle Altersgruppen und Geschlechter und ein starkes kommunales Krankenhaus. Sie schützt vor Einsamkeit, schafft grüne und bewegungsfreundliche Orte, ermöglicht gesunde Ernährung, beseitigt Barrieren und bekämpft soziale Unterschiede in der Versorgung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dortmund muss seiner Verantwortung nachkommen, eine stabile Krankenhausstrukturund eine gute ärztliche Versorgung in jedem Viertel zu gewährleisten. Insbesondere muss durch mehr Angebote auch die psychische Gesundheit gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist ein Dortmund, in dem alle gesund leben, aufwachsen und alt werden können. Wir wollen Maßnahmen umsetzen, die den Alltag verbessern, Strukturen gerechter machen und Gesundheit als gemeinsame Aufgabe verstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für eine Krankenhauslandschaft, die allen hilft</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Krankenhäuser stellen einen wesentlichen Beitrag für die Gesundheitsversorgung der Dortmunder*innen dar. Wir setzen uns für den Erhalt aller Krankenhäuser in Dortmund mit ihren einzelnen Schwerpunkten im Sinne der Krankenhausplanung ein. Das Klinikum Dortmund ist als kommunales Krankenhaus der Maximalversorgung ein besonderer Garant für die Gesundheit in unserer Stadt. Das Klinikum erbringt für alle Dortmunder*innen und weit über die Stadtgrenze hinaus medizinische Spitzenleistung. Hier zählt, was für die Gesundheit der Menschen am Besten ist, und nicht, was am meisten Geld einbringt. Darauf sind wir stolz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>garantieren, dass das Klinikum Dortmund in kommunaler Hand bleibt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Druck auf Land und Bund erhöhen, ihrer Verantwortung in der Finanzierung des Klinikum Dortmunds nachzukommen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Neubau der Kinderklinik unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Stadt Dortmund als Gesellschafter des Klinikums aber auch weiter in der Pflicht sehen, in letzter Instanz im Rahmen ihrer Möglichkeiten finanziell auszuhelfen, was insbesondere auch die Übernahme von Verlusten betrifft.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Übersetzungsmöglichkeiten in den Krankenhäusern institutionalisieren, anstatt bei Sprachbarrieren auf die Anwesenheit einer Pflegekraft mit der gesuchten Sprachkenntnis zu hoffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Klinikum Dortmund dabei unterstützen, Universitätsklinikum zu werden, um in Dortmund exzellente Medizin und hochqualifizierte Fachkräfte zu sichern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für gute Versorgung für alle</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Stadt gibt es große Unterschiede darin, wie gut Menschen medizinisch versorgt werden. In manchen Stadtteilen gibt es viele Arztpraxen und Krankenhäuser, in anderen fehlen wichtige Angebote.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Kassensitze für Kinderärzt*innen fordern und deren Ansiedlung aktiv fördern, insbesondere in Stadtteilen mit hohem Bedarf wie der Nordstadt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>neue Wege gehen, um eine breite und gute medizinische Versorgung im gesamten Stadtgebiet aufrecht zu erhalten, zum Beispiel mit Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in kommunaler Hand, welche das Ziel verfolgen, Praxisnachfolgen zu unterstützen und Praxen bedarfsgerecht in allen Stadtteilen anzusiedeln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>weitere Gesundheitskioske als eine sinnvolle Ergänzung des Gesundheitswesens schaffen, die einfach erreichbar sind, mehrsprachige Angebote bieten und als erste Anlaufstelle für Fragen rund um die Gesundheit dienen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Clearingstelle Gesundheit unterstützen, die insbesondere EU-Zugewanderten hilft, sich im Gesundheitswesen zurechtzufinden und damit diejenigen unterstützt, die wegen Versicherungslücken nicht ausreichend versorgt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen anonymen Krankenschein nach dem Kölner Modell in Dortmund etablieren, um Menschen ohne Krankenversicherung einen Zugang zu medizinischer Versorgung zu ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gesundheitskompetenz von Eltern stärken, insbesondere in Hinblick auf Kinderkrankheiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Sprechstunde der Krebsberatung auch in Dortmund stärker unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>nach dem Vorbild des Ethno-Medizinischen Zentrums in Hannover ein Gesundheitsprogramm von Migrant*innen für Migrant*innen initiieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Erreichbarkeit von Arztpraxen und medizinischen Dienstleistungen auch für Menschen mit Behinderung sowie Menschen ohne Zugang zu PKW mit Bus und Bahn sicherstellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für eine gesunde Stadt für alle Geschlechter</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die spezifischen Bedarfe von Frauen und Mädchen werden im Gesundheitssystem immer noch vernachlässigt. So sind zum Beispiel die Angebote für Schwangerschaftsabbrüche in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Wir wollen die Bedarfe aller Geschlechter im Gesundheitssystem berücksichtigen, insbesondere derer, die zurzeit noch vernachlässigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns dafür einsetzen, dass Schwangere sichere Möglichkeiten in Dortmund haben, Schwangerschaftsabbrüche durchführen zu lassen und dafür zusätzlich auch das Klinikum Dortmund in die Verantwortung nehmen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>wir die Möglichkeit der kostenfreien, anonymen und anzeigenunabhängigen Spurensicherung im Klinikum unterstützen, welche die Möglichkeit bietet, nach sexualisierter Gewalt wie einer Vergewaltigung Beweise zu sichern, ohne direkt Anzeige zu erstatten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Modellprojekt zur kostenfreien Ausgabe von Menstruationsprodukten in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen erweitern und diese Angebote verstetigen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Schaffung eines FrauenGesundheitsZentrums nach dem Vorbild von Heidelberg prüfen, bei welchem ein Verein mit kommunalen Mitteln eine niederschwellige Anlauf- und Beratungsstelle für Mädchen, Frauen und deren Angehörige zu frauenspezifischen Gesundheitsthemen und psychischen, beziehungsweise psychosozialen Themen bietet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für psychische Gesundheit und den Kampf gegen Einsamkeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen für eine gesunde Stadt. Dazu gehört der Einbezug psychischer Gesundheit ergänzend zu physischer Gesundheit. Alle Bürger:innen sollten Zugang zu der Beratung und Behandlung haben, die sie benötigen. Die Versorgung für psychische Gesundheit ist an vielen Stellen nicht gut genug, weshalb das Angebot für psychosoziale Beratung und Krisenintervention auch von städtischer Seite ausgebaut werden muss. Wir brauchen mehr Orte, an denen sich Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige über ihre Erfahrungen austauschen können. Wir brauchen Maßnahmen zur Entstigmatisierung und mehr Angebote zur mentalen Gesundheitsversorgung. Auch Einsamkeit kann jede*n betreffen und hat weitreichende gesundheitliche Folgen, auch durch Wechselwirkungen mit physischen Erkrankungen. Wir wollen den wichtigen Kampf gegen Einsamkeit in Dortmund stärken und die kommunalen Möglichkeiten nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mit dem Ausbau eines psychologischen Notdienstes für eine schnelle Erstversorgung in persönlichen Krisensituationen sorgen, der über die Notrufnummer 112 erreichbar ist und mit interdisziplinären Teams ausgestattet wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen niederschwelligen, städtischen Informationsservice über alle Beratungs- und Hilfsangebote schaffen, zum Beispiel durch einen Online-Chat.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>niederschwellige Angebote wie das Trauerzentrum MÖWE oder [U25] zur Suizidprävention bei jungen Erwachsenen stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Krisenzentrum Dortmund stärken, akute Erstberatungen ermöglichen und dezentrale Angebote prüfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns für mehr Kassensitze für Psychotherapeut*innen einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>„Regionale Fachkräfte für Psychiatrische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (ReFaPs)“ etablieren, bei denen Tandems aus Psycholog*innen und Sozialarbeiter*innen aufklärend in Schulen aktiv sind und so ein präventives Beratungsangebot schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Arbeit der städtischen Koordinierungsstelle Einsamkeit fördern und ihre Vorschläge gegen Einsamkeit in die Umsetzung bringen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>wichtige Angebote gegen Einsamkeit für alle Altersklassen anbieten, die in die soziale Infrastruktur der Stadt eingebunden werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Suchtprävention im Glücksspiel verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für ein gesundes Leben in Dortmund</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in der Stadtplanung ist der Gesundheitsaspekt von zentraler Rolle, da der Aufenthalt in der Stadt einerseits keine gesundheitlichen Schäden anrichten soll und gleichzeitig Angebote zur Bewältigung von Hitze bieten muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Trinkbrunnen an vielen Standorten aufstellen, damit alle Menschen in Dortmund kostenfrei Zugang zu sauberem Wasser bekommen, insbesondere an heißen Tagen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns für den Ausbau öffentlicher Toiletten einsetzen, die kostenlos, barrierefrei, sauber und für Menschen aller Geschlechter sicher sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Verschattung von Plätzen in der gesamten Stadt fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>im Sommer einen Zugang zu kühlen Räumen schaffen, um der Hitze entfliehen zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Bewegung im Alltag durch bessere Fuß- und Radwege ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mit der Förderung von alternativer Mobilität für eine bessere Luftqualität sorgen und Lärmschutz auf allen Ebenen umsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>gesunde und lebenswerte Quartiere als Ziel einer Stadtplanung umsetzen, die gute Lebensgrundlagen für alle bietet.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für gesunde Ernährung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gutes Essen ist ein wichtiger Baustein für ein gesundes Leben. Doch viele Dortmunder*innen müssen beim Essen eher auf den Geldbeutel anstatt auf die Qualität achten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um das zu ändern, werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Projekte wie das „Frühstück für alle“ fördern, welches Kindern ein gesundes Frühstück ermöglicht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>regionale Ernährungsnetzwerke wie den „Ernährungsrat Dortmund und Region“ fördern und eine engere Kooperation mit der Verwaltung anstreben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns dafür einsetzen, dass die erfolgreiche und weltweit einzigartige DONALD-Studie auch weiter in Dortmund angesiedelt wird, um zu dem Wissen über die Zusammenhänge von Ernährung, Gesundheit, Wachstum und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beizutragen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>vegetarische und vegane Ernährung in Schulen, Kitas und weiteren städtischen Einrichtungen durch ein erhöhtes Angebot stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für einen verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir befürworten die Legalisierung von Cannabis und einen verantwortungsvollen Konsum analog zu den Regeln für Zigaretten und Alkohol. Auf unseren Antrag hin wurde die Fachstelle zur Cannabis-Prävention geschaffen. Wir sehen Konsumverbote im direkten Umfeld von Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Schüler*innen als wichtig an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns weiterhin gegen generelle Konsumverbote im öffentlichen Raum positionieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Fachstelle Cannabisprävention im Gesundheitsamt auch als Ansprechpartnerin für die Cannabis-Vereine weiterentwickeln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Einführung eines Runden Tisches Cannabis-Vereine durch die Stadt anstreben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Ansiedlungen von Cannabis-Anbauvereinigungen durch eine durchdachte Standortplanung unterstützen, um einerseits auf ausreichenden Abstand zu Schulen und Jugendeinrichtungen zu achten und andererseits einen kontrollierten, qualitätsgesicherten Zugang zu Cannabis zu unterstützen.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 17:39:24 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>C3: Gleichberechtigung und Engagement</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/gleichberechtigung-und-engagement-29744</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
                        <guid>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/gleichberechtigung-und-engagement-29744</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Stadt misst sich daran, wie gut sie für alle funktioniert - nicht nur für die Mehrheit, sondern für jeden einzelnen Menschen. Dortmund steht in der Verantwortung, soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und Schutz für Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen zu gewährleisten. Das betrifft unter anderem Frauen, die immer noch strukturell benachteiligt sind, ebenso wie Geflüchtete, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder Sexarbeiter*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass Dortmund eine Stadt ist, in der niemand vergessen wird. Dafür setzen wir uns ein – für echte Gleichstellung, für Barrierefreiheit im Alltag, für mehr Schutz vor Gewalt und Ausbeutung und für Unterstützung im Alter oder beim Neustart in einem fremden Land.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kommune ist oft der erste Ort, an dem Menschen Hilfe, Gerechtigkeit oder Schutz suchen. Deshalb braucht es konkrete kommunale Maßnahmen, die Strukturen verbessern, Zugang schaffen und Chancen ermöglichen. Wir fördern Unterstützungsangebote für vulnerable Gruppen, setzen uns für faire Arbeitsbedingungen auch in marginalisierten Lebensbereichen ein und stärken das Ehrenamt als Rückgrat einer solidarischen Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dortmund soll eine Stadt sein, in der Gleichstellung nicht nur ein Versprechen ist, sondern Realität. Eine Stadt, die Altersarmut, Einsamkeit, Wohnungsnot und Diskriminierung nicht hinnimmt, sondern mit kluger, zukunftsorientierter Politik begegnet. Eine Stadt, die zuhört, mitgestalten lässt und niemanden zurücklässt. Eine Stadt, die allen gehört.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für die Gleichstellung von Frauen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Gleichstellung der Geschlechter ist ein tragender Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft. Ob auf dem Arbeitsmarkt, in der medizinischen Versorgung oder in der Aufteilung von Sorgearbeit: Trotz einiger Fortschritte erleben Frauen weiterhin strukturelle Benachteiligungen in nahezu allen Lebensbereichen. Zudem erlebt mindestens ein Drittel aller in Deutschland lebenden Frauen körperliche, psychische und sexualisierte Gewalt. Dass fast täglich ein Femizid gemeldet wird, ist ein gesellschaftspolitischer Skandal. Wir wollen, dass alle Menschen in Dortmund unabhängig von Geschlecht frei, sicher und gleichberechtigt leben können. Auf GRÜNE Initiative konnte in Dortmund eine Koordinierungsstelle zur kommunalen Umsetzung der Istanbul-Konvention eingerichtet werden, die den Schutz von Frauen vor Gewalt in Dortmund verbessern soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den kommunalen Masterplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention zügig umsetzen, um Frauen effektiv vor Gewalt zu schützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Plätze im Dortmunder Frauenhaus bedarfsgerecht ausbauen, damit alle Frauen bestmöglich geschützt werden können und die Arbeit des Dortmunder Frauenhauses durch erweiterte Finanzierung unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Unterstützungsangebote für Frauen und Kinder im Frauenhaus verbessern und nachhaltige Jugendhilfeprogramme nach dem Aufenthalt anbieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Übergang von der Unterbringung im Frauenhaus in eigenen Wohnraum unterstützen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>zur Gewaltprävention und zur Aufklärung die Bildungsarbeit in Schulen und anderen Bildungsstätten stark ausweiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Arbeit mit Tätern häuslicher Gewalt intensivieren, insbesondere mit dem Projekt „Echte Männer reden“.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den bundesweiten Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe für Gewaltopfer umsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>anzeigenunabhängige und anonyme Spurensicherung für Personen, die von sexueller Gewalt betroffen waren, nach sexuellem Missbrauch in allen Kliniken Dortmunds ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehrsprachige Beratungsangebote und psychosoziale Begleitung ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>analog zum „Haus des Jugendrechts“ das „Haus des Frauenrechts“ einrichten, worin die Frauenberatungsstelle, das Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Dortmund sowie die für häusliche Gewalt zuständige Staatsanwaltschaft vertreten sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>langfristige Wohnraumlösung für wohnungslose Frauen schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>städtische Aktionsformate zum „Equal Pay Day“ unterstützen, um die Forderung nach einem Entgeltgleichheitsgesetz auf Bundesebene zur Bekämpfung der Lohnungleichheit zu verstärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Repräsentation von Frauen in Führungspositionen durch Mentoring, Vernetzung und gezielte Programme, insbesondere in der städtischen Verwaltung und Tochterunternehmen, fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>spezifische Programme und eine verpflichtende Frauenquote von 50 % in Geschäftsführungen und Aufsichtsräten von städtischen Unternehmen einführen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen Gleichstellungsausschuss mit eigenem Etat einrichten, in dem auch zivilgesellschaftliche Institutionen (zum Beispiel die Dortmunder Frauenverbände) beratend vertreten sein sollen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Selbstbestimmung im Alter</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Dortmund leben ca. 120.000 Menschen über 65 Jahre. Sie sind ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft. Ihre Lebenserfahrung, ihr Wissen und ihr Engagement bereichern unser Zusammenleben. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Menschen in Würde altern können und bis ins hohe Alter selbstbestimmt und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Wir möchten Sorge dafür tragen, dass ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrem gewohnten Umfeld leben können und Teil der aktiven Gesellschaft sein können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Seniorenbüros und das Projekt “Begegnung VorOrt” erhalten und kultursensibel betreiben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebote für Begleitung bei Behördengängen schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die städtischen Seniorenheime und die Förderung interkultureller Konzepte stärken und ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>generationenübergreifende Wohnprojekte mit integrierten Pflegediensten in Dortmund unterstützen und ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr kostenlose, öffentliche und rund um die Uhr geöffnete Toiletten einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Vollzeitstellen kommunal finanzieren, die sich insbesondere mit den Belangen älterer, migrantischer Menschen beschäftigen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Senior*innenbeirat stärken und seine Mitwirkungsmöglichkeiten ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Senior*innenbegegnungsstätten als intergenerative Stadtteil- und niedrigschwellige Begegnungszentren neu denken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Selbsthilfeeinrichtungen von Senior*innen unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die gesundheitliche Versorgung auf eine alternde Bevölkerung einstellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Barrierefreiheit in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Wohnumfeld, im öffentlichen Raum und bei Behörden sowie geförderten Gebäuden ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen Begleitservice für die Nutzung von Bussen und Bahnen einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Community Health Nurses einführen, um das Wohlbefinden und die gesundheitliche Versorgung von Menschen im Alter in ihrem Umfeld zu verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kostenlose oder vergünstigte Kultur-, Sport- und Freizeitangebote für Senior*innen mit geringer Rente schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Senior*innen bei der Beantragung von Wohngeld und Grundsicherung stärker unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Teilhabeprojekte fördern, um Einsamkeit im Alter zu bekämpfen (z.B. Projekt &#039;Nachbarbude&#039; in der Nordstadt).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Programme schaffen, die Senior*innen dazu befähigen, am digitalen Leben teilzuhaben und digitale Angebote vollumfänglich nutzen zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Modellprojekt &quot;Gesundheitskiosk&quot; auch über 2026 hinaus verstetigen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebote stärken, die den Zugang zu ehrenamtlichem Engagement für ältere Menschen erleichtern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für gelebte Inklusion</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer gerechten Gesellschaft hat jeder Mensch das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe – unabhängig von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten, Herkunft, Alter oder sozialer Situation. Inklusion ist für uns kein abstraktes Konzept, sondern eine konkrete Vision: Wir wollen eine Gemeinschaft, in der Vielfalt als Bereicherung erlebt wird und Barrieren konsequent abgebaut werden. Dafür setzen wir uns mit Nachdruck ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Behindertenpolitische Netzwerk nach außen und innerhalb der Verwaltung und der Gremienarbeit stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eigene Mittel für Projekte des Behindertenpolitischen Netzwerk zur Verfügung stellen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Inklusionsbeirat fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen inklusiven ersten Arbeitsmarkt fördern, der Perspektiven für Menschen in Behindertenwerkstätten und im sozialen Arbeitsmarkt schafft.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Integrationsbetriebe oder Integrationsabteilungen auch innerhalb der Verwaltung prüfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Jugendhilfe grundsätzlich inklusiv gestalten und dafür ein Investitionsprogramm.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ÖPNV so gestalten, dass alle teilhaben können, z. B. durch die Einführung eines Begleitservice.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Angebot des Behindertenfahrdienstes sicherstellen und bei Bedarf nachbessern</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Inklusion für politisches Engagement verwirklichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>städtische Infrastruktur inklusiv gestalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>städtische Veranstaltungen (z. B. durch Gebärdendolmetscher*innen und barrierefreie Technik) inklusiver gestalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wegebeschriftungen für Sehbeeinträchtigte in Braille-Schrift z. B. in Geländern flächendeckend anbringen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Zugang zu Hilfesystemen für Familien mit Migrationshintergrund und Behinderung stärken und verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr qualifiziertes Fachpersonal für Inklusion in Bildungseinrichtungen einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kostenlose oder vergünstigte Kultur-, Sport- und Freizeitangebote für Menschen mit Behinderung schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für einen guten Umgang mit Sexarbeit und Prostitution</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sexarbeit und Prostitution sind gesellschaftliche Realitäten, die differenzierte politische Antworten erfordert. Wir setzen uns für einen Ansatz ein, der die Rechte von Prostituierten und die Selbstbestimmung von Sexarbeiter*innen in den Mittelpunkt stellt, gleichzeitig aber entschieden gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution vorgeht. Unser Ziel ist eine Politik, die Betroffene schützt, statt sie zu stigmatisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Anonymität von Sexarbeiter*innen schützen, eine kostenlose gesundheitliche Beratung und angemessene personelle Ausstattung im Gesundheitsamt sicherstellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Diamorphin-Ambulanz auch zur Unterstützung drogenabhängiger Frauen einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Förderung des Ausstiegs aus der Prostitution stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beratungsstellen und Hilfsangeboten für minderjährige Prostituierte sowie Förderung von Präventions- und Onlineberatungsprogrammen finanziell sicherstellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Finanzierung der Fachberatungsstellen sicherstellen und ausbauen, um umfassende Ausstiegshilfen und Streetwork dauerhaft zu gewährleisten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beratungs- und Hilfsangeboten für alle Opfer von Menschenhandel sicherstellen, unabhängig vom Ort ihrer Ausbeutung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Runden Tische sowie das Dortmunder Modell zur Unterstützung aller Beteiligten und gegen den Verbleib junger Menschen in der Prostitution weiterführen und ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Präventions- und Unterstützungsangebote für männliche Sexarbeiter und Prostituierte weiterführen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sexarbeiter*innen in politische Entscheidungen, die sie betreffen, stärker einbinden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Ordnungsbehörden für einen nicht-diskriminierenden Umgang mit Sexarbeiter*innen und Prostituierten sensibilisieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kostenlose und anonyme medizinische Angebote, z. B. für HIV-Tests, gynäkologische Untersuchungen und psychologische Betreuung ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine mehrsprachige Aufklärungskampagne für Betroffene initiieren, um über Rechte und Hilfsangebote zu informieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für erfolgreiche Migration und Integration</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer Welt voller Krisen und Konflikte sind Millionen Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Wir stehen für eine Geflüchtetenpolitik, die Menschenrechte in den Mittelpunkt stellt und Integration als Chance begreift. Dabei leitet uns die Überzeugung, dass jeder Mensch Schutz und ein Leben in Sicherheit und Würde verdient – unabhängig von Herkunft oder Fluchtgrund.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die sogenannte „Bezahlkarte für Geflüchtete“ auch weiterhin kategorisch ablehnen und uns dafür einsetzen, die Bezahlkarte perspektivisch auch in Unterkünften des Landes NRW in Dortmund nicht mehr zu nutzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Arbeit des seit Januar 2025 gegründeten Amts für Migration verbessern, indem wir die bisherige Arbeit unter Beteiligung von Verbänden evaluieren und weiterentwickeln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Service im Amt für Migration respektvoller und bedarfsorientierter gestalten, die Wartezeiten auf Termine und die Bearbeitungszeiten deutlich verkürzen und es zu einem Willkommenscenter mit Schwerpunkt auf Förderung und Integration umbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Digitalisierung im Amt für Migration werden wir stärken, dies hat mit der Umstellung auf E-Akten bereits begonnen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Dienstleistungszentrum Migration &amp; Integration (MigraDo) unterstützen und näher an das Amt für Migration anbinden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bürokratie für Geflüchtete verringern und damit ehrenamtliche Vereine entlasten, deren Arbeit zum Großteil aus Hilfe im Umgang mit den Ämtern besteht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die kommunalen Unterbringungsbedingungen verbessern, z. B. durch kleinere, dezentrale Unterkünfte.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ausreichend Sprach- und Integrationskurse anbieten, auch mit flexiblen Angeboten für Menschen mit Betreuungspflichten oder unflexiblen Arbeitszeiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die politische Bildung für Zugewanderte mit gezielten Informationsangeboten zu Rechten, Wahlen und Beteiligung stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hürden für schnelle Arbeitsmarktintegration abbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ausbildungs- und Praktikumsplätzen für Geflüchtete durch Kooperation mit Dortmunder Unternehmen fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die medizinische Versorgung verbessern, insbesondere für Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>psychosoziale Hilfsangeboten für traumatisierte Geflüchtete ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vereine in der Geflüchtetenhilfe unterstützen, um die vorhandenen professionellen Strukturen zu erhalten und zu stärken, da die Finanzierung durch Landes- und Bundesförderung zunehmend schwindet, und den Dialog mit dem Amt für Migration weiter zu verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>als Stadt die Patenschaft für ein Seenotrettungsschiff übernehmen und gezielt mehr Geflüchtete aufnehmen, die aus Seenot gerettet wurden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Status als “Sicherer Hafen” erhalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Flüchtlinge bei der Integration in legale Strukturen unterstützen und Schutz vor ausbeuterischen Arbeits- und Wohnverhältnissen bieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die rechtliche und soziale Situation von Menschen ohne Papiere verbessern und Perspektiven schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr interkulturelle Begegnungsformate und Nachbarschaftsprojekte fördern, um den Austausch zwischen Geflüchteten und Dortmunder*innen zu stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bleiberechte durch gezielte Programme und das von uns initiierte Gremium “Bleiberechte fördern” stärken sowie durch die Ermessensentscheidungen über Bleiberechte zugunsten von Geflüchteten fördern, insbesondere für Familien und junge Geflüchtete in Ausbildung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Aufnahme von geflüchteten Kriegsdienstverweigerer*innen unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Geflüchtete bei der Wohnungssuche und Integration unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Umsetzung des „Masterplans Integration“ vorantreiben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für das Ehrenamt als Herz der Stadt</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Dortmund engagieren sich tausende Menschen freiwillig in Vereinen und Initiativen, um anderen zu helfen und unsere Stadt lebenswerter zu machen. Dieses Engagement verdient nicht nur unsere Anerkennung, sondern auch unsere aktive Unterstützung. Hierfür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen. Zu oft scheitern wertvolle Initiativen an bürokratischen Hürden oder fehlenden Ressourcen. Die Stadt muss als Ermöglicherin und nicht als Bremserin auftreten und den Tatendrang der Dortmunder*innen aufnehmen und fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Dortmund zur Engagement-Stadt Nummer 1 im Ruhrgebiet machen! Dafür werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>zivilgesellschaftliches Engagement stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Ehrenamtsfonds weiter aufstocken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ehrenamtliche Strukturen und Vereine finanziell und strukturell unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>besser über Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement informieren und aktiv in allen Altersgruppen dafür werben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Vermittlung und das Matching von Ehrenämtern und Ehrenamtler*innen stärken und die vorhandene FreiwilligenAgentur stärken und bewerben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Projekte wie “WeQ - Geflüchtete im Ehrenamt” stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Nutzung von öffentlichen Räumlichkeiten - wie z. B. Schulen - durch Vereine und Initiativen ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebote an Flächen für den Bedarf von Vereinen schaffen, auch Logistikflächen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Dortmunder Angebote für die Ehrenamtskarte NRW mit attraktiven. Vergünstigungen bei städtischen Einrichtungen und teilnehmenden Unternehmen ausbauen und die Karte bekannter machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr kostenlose Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche anbieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein Mentoring-Programm aufbauen, das erfahrene Ehrenamtliche mit Neueinsteiger*innen zusammenbringt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schulprojekte zum sozialen Ehrenamt fördern, um Jugendliche frühzeitig für freiwilliges Engagement zu begeistern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Förderanträge durch digitale Lösungen und Unterstützungsangebote vereinfachen.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 17:38:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>C2: Soziale Gerechtigkeit</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/soziale-gerechtigkeit-33143</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer reichen Gesellschaft wie der unseren darf Armut nicht hingenommen werden, und doch ist sie auch in Dortmund für viele Menschen bittere Realität. Armut bedeutet nicht nur, wenig Geld zu haben. Sie schränkt das Leben in allen Bereichen ein: bei Bildung, Gesundheit, Wohnen, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie betrifft Kinder, Alleinerziehende, Erwerbslose, Menschen mit Behinderung, Senior*innen, Geflüchtete und viele weitere, oft unsichtbar und dennoch mitten unter uns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass soziale Sicherheit nicht als Ausnahme, sondern als Grundrecht verstanden wird. Jeder Mensch in Dortmund soll in Würde leben können, ganz unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter oder Aufenthaltsstatus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb setzen wir uns für eine umfassende Armutsbekämpfung ein, die Ursachen strukturell angeht. Dazu gehören faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und bezahlbarer Wohnraum ebenso wie bessere Beratungs- und Unterstützungsangebote. Wir wollen Chancen für Kinder verbessern, Bildungsungleichheiten abbauen und Hilfesysteme stärken. Armut im Alter, insbesondere bei Frauen, darf kein gesellschaftlicher Normalzustand sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Prävention von Wohnungslosigkeit. Denn Wohnungsverlust ist oft vermeidbar, wenn rechtzeitig Unterstützung greift. Gleichzeitig kämpfen wir für einen menschenwürdigen Umgang mit obdach- und wohnungslosen Menschen. In den letzten Jahren hat es in Dortmund zu viele Todesfälle gegeben. Das darf sich nicht wiederholen und wir dürfen niemals wegschauen. Niemand soll gezwungen sein, auf der Straße zu schlafen, sondern Unterkunft, Schutz, Hilfe und Perspektiven erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur sozialen Sicherheit gehört für uns auch eine humane Drogenpolitik. Wir lehnen eine Politik der Verdrängung und Kriminalisierung ab und setzen stattdessen auf Gesundheitsversorgung, Prävention, Beratung und Schutzräume.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist ein Dortmund, das niemanden zurücklässt – eine solidarische Stadt, die allen Menschen Schutz, Perspektive und Teilhabe bietet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für eine Stadt, die Armut bekämpft</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind eine der reichsten Gesellschaften der Welt und dennoch leben in Dortmund viele Menschen in Armut. Armut bedeutet mehr als nur finanzielle Not. Sie schränkt Teilhabemöglichkeiten ein, gefährdet die Gesundheit und verbaut Zukunftschancen – besonders für Kinder. Denn jedes dritte Kind in Dortmund lebt in Armut oder ist von Armut bedroht. Die bisherigen Maßnahmen zur Armutsbekämpfung greifen zu kurz. Wir wollen Armut an der Wurzel packen und nicht nur ihre Symptome bekämpfen. Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der alle Menschen ein würdevolles Leben führen können und niemand zurückgelassen wird. Soziale Sicherheit ist ein Grundrecht und die Basis für echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Daran wollen wir die Politik in unserer Stadt ausrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kinderarmut entgegenwirken, indem wir frühkindliche Hilfe verbessern und Betreuungsangebote insbesondere in belasteten Stadtbezirken ausbauen sowie kostenfreie Sportangebote schaffen und bei der benötigten Ausstattung unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Chancengleichheit im Bildungsangebot schaffen, indem wir Ungleiches ungleich behandeln und Gelder und Ressourcen effektiver in den Kitas und Schulen bündeln, in denen sie am dringendsten benötigt werden, um Kinderarmut effektiver vorzubeugen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Auswirkungen von Kinderarmut in der Schule durch eine tägliche kostenlose Mahlzeit sowie den Ausbau des gebundenen Ganztags nach Sozialindex reduzieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns gegen Altersarmut speziell bei Frauen einsetzen, indem wir Plätze für Kinderbetreuung ausbauen und Hürden abbauen, die Frauen von einer Vollzeitbeschäftigung abhalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Sozialamt effizienter machen und damit die Kapazitäten ausbauen, um Wartezeiten bei Sozialleistungen und Beratungsangeboten zu verkürzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns dafür einsetzen, dass die Kontoführungsgebühren und weitere Gebühren bei der Sparkasse für bestimmte Gruppen wie Bürgergeldempfänger*innen und Geflüchtete erlassen werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Deutschlandticket Sozial beibehalten und auf 29 € pro Monat vergünstigen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns gegenüber DSW21 und VRR dafür einsetzen, dass das Fahren ohne gültigen Fahrschein nicht länger als Straftat verfolgt wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Angebot der Vergünstigungen durch die Dortmund-Karte erweitern und immer möglich eine schnellere und automatisierte Aus- und Zustellung der Dortmund-Karte erreichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns für eine gute Kommunikation zu Sozialleistungen und Angeboten einsetzen, damit alle Menschen in Dortmund über ihre Ansprüche, Vergünstigungen und zusätzliche Angebote informiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><br><br>
Für Arbeit statt Ausgrenzung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Erwerbsarbeit bedeutet mehr als nur Broterwerb. Sie gibt Struktur, Sinn und gesellschaftliche Teilhabe. Wir stehen für eine Arbeitsmarktpolitik, die Menschen in den Mittelpunkt stellt und niemanden zurücklässt. In einer sich wandelnden Arbeitswelt wollen wir Sicherheit bieten und gleichzeitig neue Perspektiven eröffnen. Zu viele Menschen werden noch immer vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen – sei es aufgrund von Behinderungen, Sprachbarrieren, Erwerbsminderungen, Krankheit, Altersdiskriminierung oder fehlender (formaler) Qualifikation. Wir wollen Barrieren abbauen und Vielfalt als Stärke begreifen. Wir wollen ein würdevolles Auskommen für alle garantieren, die Hilfesysteme an die Lebensrealitäten der Menschen anpassen und Unterstützung zur Arbeitsaufnahme bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Umsetzung und Ausweitung der Kommunalen Arbeitsmarktstrategie 2030 unterstützen, um die Arbeitslosenquote perspektivisch auf unter 8 % zu senken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Jugendarbeitslosigkeit auf ein Minimum reduzieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Projekte unterstützen und ausbauen, die Jugendliche und junge Erwachsene im Übergang von der Schule in einen Beruf unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Angebote schaffen, die bei besonderem Bedarf Ausbildungskosten übernehmen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Ausbildungsbegleitung der Wirtschaftsförderung stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Beratungs- und Qualifizierungangebote für Arbeitslose ausweiten, um Potenziale gezielter zu erkennen und zu fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit die Maßnahmen für Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslosigkeit ausbauen und dabei das Ziel einer attraktiveren Vergütung verfolgen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Projekte und Initiativen unterstützen, die Angebote für Langzeitarbeitslose machen, die sich an den Bedürfnissen der Teilnehmer*innen orientieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiterbildungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose stärken, die sowohl berufliches Basiswissen und digitales Grundwissen als auch gezielte Weiterbildungen umfassen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>im Rahmen der Gesetzgebung auf Bundesebene individuelle Arbeits- und Qualifikationsangebote für geflüchtete Menschen schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Unterstützung des Jobcenters zur Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aktionsbüros des Jobcenters und ähnliche Einrichtungen ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Altersdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt abbauen, indem wir die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Unternehmen, Handelskammern und lokalen Akteuren stärken, um zum Beispiel altersgerechte Einstellungsverfahren zu fördern, Weiterbildungen für über 50-Jährige anzubieten und spezielle Jobmessen oder Online-Portale für ältere Arbeitsuchende zu organisieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>damit altersgemischte Teams in kommunalen Betrieben stärken und die Interessenvertretung älterer Arbeitnehmer*innen durch Kooperationen mit Gewerkschaften, Seniorenräten und sozialen Einrichtungen unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für eine menschliche Drogenpolitik</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Dortmunder Drogenpolitik soll die Menschenwürde wahren. Wir lehnen es ab, drogenkranke Menschen zu stigmatisieren, zu kriminalisieren, auszugrenzen und zu vertreiben. Im Zentrum GRÜNER Politik steht dagegen eine Drogenpolitik, die auf Prävention, konkreten Hilfen für drogenabhängige Menschen, einer Entkriminalisierung und wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht. Wir betrachten das Züricher Modell als Vorbild und setzen auf Prävention, Früherkennung und Frühintervention sowie auf Therapien zur Begleitung von Entzug bis zur gesellschaftlicher Wiedereingliederung, Nachsorge und nachhaltiger Selbsthilfe. Wir betreiben Schadensminderung bei Betroffenen durch Konsumräume, Drugchecking, gesundheitliche Versorgung sowie aufsuchende Sozialarbeit. Repressionen werden dabei nicht gegen Drogenkranke eingesetzt, sondern im Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Prävention durch Aufklärungsangebote und Sensibilisierung u.a. in Schulen schaffen und Maßnahmen zur Früherkennung und Frühintervention ergreifen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Drogenhilfe an Orten anbieten, die von Betroffenen ohnehin aufgesucht oder die niedrigschwellig zugänglich sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den aktuellen Drogenkonsumraum-Standort erhalten und um einen zweiten, zentrumsnahen Konsumraum erweitern sowie die Öffnungszeiten weiter ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>diese Angebote durch kleinere, dezentrale Konsumorte ergänzen und damit Drogenhilfe an den Orten schaffen, wo die Betroffenen sich aufhalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dabei auch einen Drogenkonsumort als Safer Space für Frauen schaffen, auch um Gewaltprävention und spezielle Hilfsangebote für Frauen adressieren zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dabei auch den Wohnortnachweis dauerhaft abschaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Angebot an Spritzenautomaten erweitern, um Krankheiten durch verschmutztes Konsumbesteck zu verhindern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Diamorphin-Ambulanz als Ergänzung der Hilfsangebote einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Beratungsplätze bei der suchtmedizinischen und psychiatrischen Versorgung, bei psychosozialen Beratungen sowie stationären Behandlungen schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Medienkompetenz junger Menschen stärken, damit sie Werbung für Alkohol und andere legale Drogen kritisch hinterfragen können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Werbung für Drogen wie Alkohol und Nikotin auf städtischen Werbeflächen ausschließen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Monitoring &amp; Drug-Checking durchführen (kostenlose und straffreie Prüfung der Drogen durch die Drogenhilfe, um Überdosierungen zu vermeiden und Schadstoffe zu identifizieren), um stets ein aktuelles Lagebild über das quantitative Vorkommen von Substanzen zu haben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Wohnraum statt Wohnungslosigkeit</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wohnungslosigkeit beginnt oft schleichend und kann jede*n treffen. Mietschulden, Jobverlust, Trennung, häusliche Gewalt gegen Frauen oder Krankheit – die Ursachen sind vielfältig. Die Wege in die Wohnungslosigkeit wären oft durch ein besseres staatliches oder kommunales Auffangnetz vermeidbar. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, Wohnungslosigkeit vorzubeugen, soziale Sicherheit zu stärken und Betroffenen schnell und unbürokratisch zu helfen. Unser Ziel ist eine Stadt, in der niemand ohne ein menschenwürdiges Zuhause leben muss. Damit wollen wir das Ziel der EU, die Wohnungslosigkeit bis 2030 zu überwinden, auch in Dortmund verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den „Housing First“-Ansatz stärken, bei dem Menschen direkt eine Wohnung ohne Vorbedingungen erhalten, der auf GRÜNE Initiative bereits in Dortmund eingeführt wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kommunalen und gemeinnützigen Wohnungsbau stärken, insbesondere zum Bau von Sozialwohnungen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wohnraumverlust verhindern, indem wir ein Frühwarnsystem in Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen und Energieversorgern bei Miet- und Energieschulden aufbauen und uns für Sozialarbeiter*innen in Wohnungsunternehmen einsetzen, die gezielt Beratungsarbeit leisten können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kommunale Beratungsstellen für Menschen mit Mietschulden oder in finanziellen Notlagen ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kontakte zwischen Wohnungsunternehmen und Sozialamt verstärken, um Wohnraumverluste zu verhindern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine mehrsprachige Informationskampagne zu bestehenden Hilfsangeboten machen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Übergang von der Unterbringung im Frauenhaus in eigenen Wohnraum unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ausreichende Kosten der Unterkunft für Bezieher*innen entsprechender Transferleistungen sicherstellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>weitere städtische Mittel für die Mietschuldenübernahme zur Verhinderung von Zwangsräumungen bereitstellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zusätzliche Not-Schlafunterkünfte für Menschen zwischen 18 und 21 Jahren anbieten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Würde statt Not</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Obdach- und Wohnungslosigkeit sind nicht das Resultat individueller Versäumnisse, sondern das Ergebnis sozialer Ungleichheit, Wohnungsnot und mangelnder sozialer Absicherung. Menschen, die auf der Straße leben oder in prekären Wohnverhältnissen unterkommen müssen, verdienen Respekt, Unterstützung und menschenwürdige Lebensbedingungen. Statt Ausgrenzung und Verdrängung braucht es nachhaltige Lösungen, die Betroffenen echte Perspektiven bieten. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass Dortmund eine solidarische Stadt ist, die niemanden im Stich lässt und allen Menschen ein Dach über dem Kopf bietet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>keine Verdrängung von obdach- und wohnungslosen Menschen aus dem Stadtbild durch Verbote oder menschenfeindliche Architektur (z. B. Anti-Obdachlosen-Bänke) akzeptieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>für Obdach- und Wohnungslose Bußgelder für das Campieren und das Übernachten im öffentlichen Raum sowie für das Übernachten auf Parkbänken (so genanntes Zweckentfremden von Sitzmöbeln) abschaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>niedrigschwellige Nothilfeprogramme mit Fokus auf medizinischer Versorgung, chronisch und psychologischen Problemen und existenzieller Unterstützung initiieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kostenlose, öffentliche und rund um die Uhr geöffnete Toiletten einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die aufsuchende Sozialarbeit mit mehr Streetworker*innen stärken, insbesondere auch in den Bezirken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Notschlafstellen menschenwürdig für alle einrichten und dabei insbesondere die Vergaben an rein profitorientierten Trägerinnen (wie European Homecare) nach Möglichkeit beenden und in städtische oder gemeinnützige Trägerschaft überführen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>adäquate Übernachtungsangebote für Jugendliche, junge Erwachsene, Frauen, alternde und pflegebedürftige Personen, drogengebrauchende und psychiatrisch auffällige Personen, die deren besondere Bedarfe abdecken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>unabhängige Beschwerdemöglichkeiten in Gemeinschaftsunterkünften schaffen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Notunterkünfte müssen allen unfreiwillig obdachlosen Menschen niedrigschwellig und kostenfrei zur Verfügung stehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>zusätzliche Tagesaufenthalte einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Unterbringungsmöglichkeiten mit Hundeplätzen ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Barrierefreiheit in Einrichtungen ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>neben etablierten Notschlafstellen auch andere Formate mit Beratungsangeboten anbieten und bei Bedarf etablieren, z. B. Tiny Houses oder niedrigschwellige Unterbringungscontainer.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die städtischen Vorhaltewohnungen insbesondere um kleine Wohneinheiten erweitern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen städtisch finanzierten Wärmebus für die Wintermonate ins Leben rufen, der Platz zum Aufwärmen, warmes Essen und Hygienemöglichkeiten anbietet – und der als Kältebus für die Sommermonate Schutz vor Hitze, Trinkwasser und kühlende Aufenthaltsmöglichkeiten bereitstellt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein Nothilfeprogramm für extreme Wetterlagen erstellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ehrenamtlichen Hilfsangebote finanziell unterstützen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Anlaufstellen für die Schuldnerberatung, Suchtberatung sowie für die Sozialberatung einrichten und insbesondere die Lücke bei der offenen Sozialberatung schließen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ordnungskräfte für einen menschenwürdigen Umgang mit obdach- und wohnungslosen Menschen sensibilisieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Hilfe, die langfristig trägt</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Akute Hilfsangebote sind wichtig, aber sie reichen nicht aus, um Obdach- und wohnungslosigkeit nachhaltig zu bekämpfen. Wer einmal auf der Straße landet, hat oft große Schwierigkeiten, wieder in ein stabiles Leben zurückzufinden. Auf GRÜNE Initiative hat die Stadt Dortmund angelehnt an die Ziele der EU und des Bundes dazu das Ziel festgelegt, Wohnungslosigkeit bis 2030 zu überwinden. Wir setzen uns dafür ein, dass obdach- und wohnungslose Menschen langfristige Unterstützung bekommen – mit bezahlbarem Wohnraum, sozialer Begleitung und beruflichen Perspektiven. Unser Ziel ist es, Obdach- und Wohnungslosigkeit nicht nur zu lindern, sondern strukturell zu verhindern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Erarbeitung und Umsetzung des Lokalen Aktionsplans zur Überwindung von Obdachosigkiet vorantreiben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr geförderten und bezahlbaren Wohnraum in Dortmund schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Umsetzung des &quot;Housing First&quot;-Konzepts durch qualifizierte Hilfsangebote begleiten und so einen langfristiges Verhindern der Obdachlosigkeit ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Übergangswohnungen mit sozialpädagogischer Betreuung anbieten, um den Übergang in ein eigenständiges Leben zu erleichtern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr berufliche Wiedereinstiegsprogramme und Qualifizierungsangebote für wohnungslose Menschen anbieten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>geschützte Arbeitsplätze und Beschäftigungsangebote für wohnungslose Menschen schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Qualifizierungs- und Umschulungsprogramme stärker fördern.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 17:36:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B5: Autoverkehr</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/autoverkehr-54541</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verstehen die Verkehrswende als Vorteil für alle Verkehrsteilnehmer*innen, da sie mehr Sicherheit für alle bringt. Gleichzeitig profitieren diejenigen, die auf ein Auto angewiesen sind, von einer verbesserten Verkehrslage und weniger Stau, wenn mehr Menschen den ÖPNV nutzen, mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen. Wird der Verkehr besser auf alle Verkehrsmittel verteilt, entstehen so weniger Nutzungskonflikte auf begrenztem Raum. In diesem Sinne verstehen wir unter einer Straße mehr als eine Fahrbahn für Autos. Straßen sind Lebensräume für alle Menschen auf ihren täglichen Wegen – zu Fuß, auf dem Rad, im Bus, der Bahn oder im Auto. Und dieser Lebensraum soll lebenswert und sicher sein. Dazu braucht es eine Straßeninfrastruktur, die Konflikte vermeidet und gerecht verteilt ist - das gilt auch für Parkraum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für mehr Unabhängigkeit vom Auto</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch den gleichberechtigten Ausbau aller Verkehrsmittel ermöglichen wir denjenigen Menschen den Umstieg, die ihre Mobilität ohne Parkplatzsuche oder Stress im Stau gestalten wollen – oder in hohem Alter nicht mehr Auto fahren wollen oder können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Abhängigkeit vom Auto zu reduzieren, werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Verkehrsraum gerechter verteilen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dabei dem motorisierten Individualverkehr nur den Platz einräumen, der auch wirklich benötigt wird, wofür überbreite Fahrbahnen hinterfragt und Kurvenradien nicht mehr überdimensioniert werden müssen, was im Bestand durch ein Road Shrinking Programm erreicht werden kann.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>allgemein auf den Straßenneubau verzichten, der über die direkte Erschließung neuer Siedlungsgebiete hinausgeht und die Sanierung bestehender Straßen priorisieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>keine neuen Umgehungsstraßen planen, die bisher lärmarme und ungeteilte Landschaftsräume belasten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die von uns erfolgreich durchgesetzte Verhinderung des Baus der verlängerten OWIIIa/Brackeler Straße in Richtung Unna weiterhin konsequent aufrechterhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Nordspange als durchgängige LKW-Route über die Bornstraße hinaus bis zur Emscherallee nicht umsetzen und das östliche Teilstück &quot;Hoesch-Allee&quot; als Erschließung der Westfalenhütte möglichst nur zweispurig ausführen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die B1 zur Stadtstraße für alle Dortmunder*innen umgestalten, indem wir Durchgangs- und überregionale Verkehre über die A2 und A1 lenken und die vorhandene Fläche zur gerechten Nutzung für alle Verkehrsteilnehmenden aufteilen, da wir die B1 (Rheinlanddamm und Westfalendamm) als zentrale, historisch bedeutsame Achse in Dortmund begreifen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch Zirkulationenkonzepte die Verkehrsströme des motorisierten Verkehrs bündeln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch verkehrsberuhigende Maßnahmen wie Modalfilter und Bremsschwellen den Anteil des motorisierten Individualverkehr reduzieren, um den Verkehr in den Stadtquartieren zu beruhigen und ungewollten Durchgangsverkehr zu unterbinden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>konsequent Verkehrsverstöße verfolgen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen zu erhöhen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>in einer Werbekampagne auf die Kostenvorteile vom Umstieg vom Auto auf den ÖPNV hinweisen und in regelmäßigen Rabattaktionen ÖPNV-Tickets vergünstigt anbieten, wenn im Gegenzug der eigene PKW verkauft und abgemeldet wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Umgehung von Kreuzungsampeln durch freie Rechtsabbieger zurückbauen, und nicht neu einplanen, da diese den Sicherheits- und Qualitätsbedürfnissen des Fuß- und Radverkehrs widersprechen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für fair verteilten Verkehrsraum</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere in dicht besiedelten Vierteln herrscht ein enormer Parkdruck. Jahrelang akzeptiertes Falschparken auf Gehwegen wird endlich vermehrt geahndet. Trotzdem ist der Autobestand sehr viel höher, als Parkplätze zur Verfügung stehen. Wir möchten dafür sensibilisieren, dass Autos den Großteil der Zeit ungenutzt in der Öffentlichkeit rumstehen. Da dieser öffentliche Raum allen gehört, konnten wir endlich eine Erhöhung der Parkgebühren durchsetzen, die seit Jahren unverändert niedrig waren. Wir wollen den Wert des öffentlichen Raums in den Parkkosten widerspiegeln: Das Parken im öffentlichen Raum muss deutlich mehr kosten als in einem Parkhaus. Grundsätzlich möchten wir Einnahmen aus Parkgebühren und Falschparken in den Ausbau des ÖPNV und der Infrastruktur für den Radverkehr investieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Lösung des Parkdrucks und zur gerechten Verteilung von Parkraum werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Parkraumbewirtschaftung und Einrichtung von Anwohnerparkzonen in den Innenstadtbezirken und Stadtteilzentren flächendeckend vorantreiben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Kosten für Anwohnerparkausweise insgesamt anheben und über die Größe der Autos staffeln, um den öffentlichen Raum fair zu verteilen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Parken im öffentlichen Raum gerecht bepreisen und somit das Parken in bestehenden Tiefgaragen und Parkhäusern fördern sowie den Bau von Quartiersgaragen ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Parkgebühren perspektivisch weiter moderat anheben, um einen stärkeren Anreiz für die Nutzung von ÖPNV, Rad- oder Fußwegen gerade für kurze Strecken zu setzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>zeitnah in einem Pilotprojekt eine städtische Quartiersgarage in einem geeigneten, dicht besiedelten Quartier in der Innenstadt bauen und bepreiste Parkausweise für die Anwohner*innen vergeben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>gleichzeitig in direkter Umgebung die Parkplätze im öffentlichen Raum reduzieren und die Neugestaltung des Straßenraums unter Beteiligung der anliegenden Anwohner*innen, Gewerbe und Gastronomie erarbeiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>perspektivisch weitere Flächen für Quartiersgaragen in dicht besiedelten Quartieren suchen und freihalten und Quartiersgaragen einplanen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>weiter darauf hinwirken, dass mehr Supermarktparkplätze oder andere Gewerbeparkplätze über Nacht von Anwohnenden genutzt werden können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf Unternehmen mit eigenen Tiefgaragen in Wohngebietsnähe zugehen und auf eine kostenpflichtige Bereitstellung von ungenutzten Parkplätzen für Anwohner*innen in der Nacht und am Wochenende hinwirken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Behindertenparkplätze einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Park-&amp;-Ride-Angebote an Stadtbahnhaltestellen in den Außenbezirken ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Verkehrsüberwachung durch mehr Personal und digitale Methoden ausweiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>an kritischen Punkte Parksensoren einsetzen, damit die Verkehrsüberwachung rasch tätig werden kann.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Fremdanzeigen komfortabler ausgestalten, insbesondere ohne eigenes Konto beim Service-Portal.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>personelle Aufstockung und digitale Ertüchtigung nicht nur in der Verkehrsüberwachung, sondern auch in der Bußgeldstelle.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Fläche für abgeschleppte Fahrzeuge bereitstellen, sodass abgeschleppte Fahrzeuge in Zukunft nur noch mit Geldzahlung ausgelöst werden können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns für gesetzliche Bedingungen einsetzen, die den Einsatz von Scanfahrzeuge möglich machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>insbesondere bei Großveranstaltungen konsequent Parkverstöße ahnden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>wirksame Parkkonzepte für Großveranstaltungen in den Westfalenhallen oder im Westfalenpark entwickeln, die die Anwohnenden in der Umgebung entlasten und die Blockierung von Rettungswegen verhindern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>in Kooperation mit dem BVB die extreme Parkproblematik bei Heimspieltagen angehen, zum Beispiel durch temporäre Sperrungen, digitale Erfassung der Herkunft.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Parkplätze an der Uni in Verbindung mit einem Shuttle-Service auch bei Großveranstaltungen in den Westfalenhallen und im Westfalenpark analog zu BVB-Spielen nutzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bei jeglichen neu auftretenden Parkproblematiken zunächst die Mehrfachnutzung bestehender Parkplätze evaluieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Tempo 30</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten das erprobte Verkehrskonzept „Langsamer fahren, schneller Ankommen“ in Dortmund stärken. Dahinter steckt, dass die Temporeduktion allen Nutzenden des Verkehrs etwas bringt. Der bessere Verkehrsfluss durch Tempo 30 und die einspurige Umgestaltung der Straßen hebt dabei den Zeitverlust durch das geringere Tempo auf, der im städtischen Bereich durch das ständige Stop &amp; Go sowieso marginal ist. Denn auch die Reduktion von Ampeln kann damit einhergehen. Diese Maßnahmen sorgen für eine Straßeninfrastruktur, die für angemessene Geschwindigkeiten sorgt (“Design Speed”).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ganz grundsätzlich führt ein geringeres Tempo zu einer erhöhten Verkehrssicherheit für alle, zu verminderten Lärm- und Schadstoffemissionen, zu einem geringeren CO2-Ausstoß, zu besserer Luft insbesondere im Hochsommer und zu weniger Unfällen. Ganz nebenbei wird die Fußgänger*innen- und Fahrradfreundlichkeit verbessert und die Lebensqualität der Anwohner*innen gehoben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus diesen Gründen werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>grundsätzlich die städtischen Möglichkeiten ausreizen, Tempo 30 km/h als Höchstgeschwindigkeit innerorts flächendeckend einzuführen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf dem Weg dahin temporäre Begrenzungen von Tempo-30-Bereichen auf permanente Begrenzungen ausweiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dabei insbesondere Schulwege in den Blick nehmen, die über die Straße direkt vor der Schule hinausgehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Wall auch tagsüber durch Tempo 30 entlasten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das reduzierte Tempo durch verstärkte Kontrollen auch vollstrecken, unter anderem durch weitere städtische Blitzanhänger.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>in der Planung von Straßen keine Maßnahmen unterstützen, die zu hohem Tempo einladen, wie breite Straßen, schnurgerade &quot;Beschleunigungsstrecken&quot; und große Kurvenradien.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>weitere Maßnahmen vorantreiben, um Autorennen zu verhindern, die Menschenleben gefährden und eine enorme Lärmbelastung nach sich ziehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dazu Blitzer einrichten, Ampelschaltungen mit hindernden Rotphasen ausweiten und bei dem geplanten Umbau des Walls eine Lösung unterstützen, die das Fahren im Kreis verhindert und auch das Posing reduziert.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für saubere E-Mobilität</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Elektromobilität stellt zwar in der städtischen Verkehrspolitik keine Lösung für die umfänglichen Herausforderungen der Verkehrswende dar, ist aber im PKW-Bereich relevant zum Erreichen der Klimaneutralität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Ladestationen für E-Autos an Knotenpunkten wie Park-&amp;-Ride-Parkplätzen einrichten und mehr NOx-Blocks (grüne Laternen) in Wohngebieten bauen und dabei vermehrt reservierte Parkplätze für E-Autos einrichten, um Menschen ohne Eigenheim den Wechsel zum E-Auto zu erleichtern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Ladeinfrastruktur in den Parkhäusern verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>alle Ladestationen bei Möglichkeit mit einem Anschluss zum Laden von E-Bikes ausstatten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ladeinfrastruktur auf Parkplätzen des Einzelhandels fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>für mehr Lademöglichkeiten bei Arbeitgeber*innen in Dortmund werben, indem wir eine Initative &quot;Arbeitgeber Laden auf&quot; in Dortmund initiieren und fördern, um mehr Lademöglichkeiten bei Unternehmen für Mitarbeitende zu schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Anteil an E-Autos beim städtischen Fuhrpark erhöhen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Straßen, die den Menschen gehören</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist eine Stadt mit attraktiven und sicheren Orten mit Aufenthaltsqualität. Dafür ist es nötig, parkenden und fahrenden Autos weniger Platz einzuräumen, um mehr Platz für die Menschen zu schaffen. Das lindert auch die Folgen der Erhitzung der Wohngebiete durch mehr Begrünung und weniger Schadstoffe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>in Quartierszentren die zentralen Straßen als Lebens- und Begegnungsraum verstehen und dementsprechend umgestalten (z. B. Saarlandstraße, Kaiserstraße, Schützenstraße usw.).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Leitbild der “Superblocks” zur Verkehrsberuhigung und Unterbindung des Durchgangsverkehrs in Stadtquartieren modellhaft zur Umsetzung bringen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>in Wohngebieten durch Poller auf der Kreuzung den Durchgangsverkehr reduzieren und mehr Einbahnstraßen einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Innenstadt innerhalb des Wallrings weitestgehend frei von Autoverkehr gestalten, um den Kund*innen der Geschäfte und Nutzenden der Innenstadt einen angenehmen und sicheren Aufenthalt zu ermöglichen und dazu das Parken auf die Tiefgaragen beschränken und Fußgängerzonen ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auch die Stadtteilzentren lebenswerter gestalten, indem der Autoverkehr reduziert wird.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 17:24:27 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B4: Fußverkehr</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/fussverkehr-46279</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
                        <guid>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/fussverkehr-46279</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine Stadt ein, in der sich alle Menschen sicher und frei bewegen können – ob zu Fuß, mit dem Rollstuhl oder dem Kinderwagen. Eine Stadt, in der Barrierefreiheit nicht als Sonderfall, sondern als Selbstverständlichkeit gilt. Eine Stadt, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verkehrswende bedeutet dabei auch, den Fußverkehr sicherer und attraktiver zu gestalten. Die Gestaltung unserer Straßen muss die schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen mitdenken, damit sich auch alle gleichermaßen sicher fühlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Vision ist klar: Eine Stadt, in der zu Fuß alle ihr Ziel erreichen. Eine Stadt, die dabei niemanden ausschließt. Durch konkrete Maßnahmen wollen wir diese Vision zur Wirklichkeit werden lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für mehr Platz zum Gehen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es wird Zeit, dass die Stadt im Rahmen der notwendigen Verkehrswende auch dem Fußverkehr mehr Aufmerksamkeit schenkt. Dafür muss bei jeder Umplanung und Neuplanung einer Straße das Ziel gelten, mehr Sicherheit für Fußgänger*innen zu schaffen. Dabei orientieren wir uns an den schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen und schaffen so Verkehrsgerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bei jeder Um- und Neuplanung von Straßen breitere Gehwege (mind. 2,5 m) und ausreichend sichere Querungsmöglichkeiten einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>im Zweifel Parkplätze umsortieren, um das Durchkommen für Fußgänger*innen gerade in engen Straßen in dicht besiedelten Wohngebieten zu ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>im Zweifel das Falschparken auf Gehwegen durch mehr physische Barrieren wie Poller oder Pflanzungen verhindern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Kreuzungen fußgänger*innenfreundlicher gestalten, zum Beispiel nach niederländischem Vorbild, bei dem die Abbiegemöglichkeiten nicht nur für Auto und Lastverkehr optimiert rund ausgeführt werden, sondern Aufstellflächen für den Fußverkehr vergrößern und die Einsehbarkeit von Kreuzungen verbessern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Personal und Scan-Fahrzeuge für stärkere Kontrollen von Falschparkern einsetzen, insbesondere auf Gehwegen oder in anderen Bereichen, die Fußgänger*innen beeinträchtigen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>keine gemeinsamen Fuß- und Radwege im städtischen Bereich mehr akzeptieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Amt des Fuß- und Radverkehrsbeauftragten auf zwei Stellen aufteilen und somit eine*n städtische*n Fußverkehsrbeauftragte*n einstellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>prioritär Schulwege in den Blick nehmen sowie das Projekt „So läuft das“ fortführen und auf alle Schulformen ausweiten, um die selbstbestimmte, sichere und nachhaltige Mobilität von Kindern und Jugendlichen zu fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Konzept der „Schulstraßen“ bei so vielen Schulen wie möglich einrichten, insbesondere bei Grundschulen, wodurch die direkten Anliegerstraßen vor Schulen zu Schulbeginn und -ende temporär gesperrt werden, um die sichere Anreise mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Bus zu ermöglichen und Elterntaxis zur Nutzung von Hol- und Bringzonen zu bewegen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Konzept der Gehwegachsen aus dem Masterplan Mobilität in einem Modellprojekt zügig umsetzen, zum Beispiel zwischen Hauptbahnhof und Hafenquartier.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das „Gehwege-Netz“ aus dem Masterplan Mobilität in die konkrete Umsetzungsplanung bringen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>sinnvolle Wegenetze mit entsprechender Ausschilderung zur Verknüpfung wichtiger Ziele ausstatten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Beleuchtung von Gehwegen auf wichtigen Achsen vorantreiben, zum Beispiel mit automatischer Beleuchtung mit Bewegungssensoren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>vermehrt Winterdienst auf Gehwegen einsetzen, insbesondere auf wichtigen Achsen, an Ampeln und bei Umstiegswegen zu ÖPNV-Haltestellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf längere Grünintervalle bei Ampeln für Fußgänger*innen achten, die auch bei großen Kreuzungen, zum Beispiel am Wall, das vollständige Überqueren innerhalb einer Grünphase auch für mobilitätseingeschränkte Menschen ermöglicht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ampelschaltungen insbesondere in der Nähe von Kindergärten und Schulen so anpassen, dass zweiteilige Ampelschaltungen mit Mittelinseln gleichzeitige und gleich lange Grünphasen erhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>im Baustellenmanagement verpflichtend sichere und ausreichend breite Fußwege und möglichst kurze und effiziente Umleitungen für Fußgänger schaffen und auch die Wartezeiten bei Baustellenampeln minimieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Fußgängerzonen schaffen und bestehende Fußgängerzonen ausweiten, auch in den Vorortzentren, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, eine höhere Aufenthaltsqualität zu schaffen und die Kaufkraft zu stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns dafür einsetzen, die Fußwegeverbindung an den Westfalenhallen zwischen Lindemannstraße und Stadion dauerhaft zu öffnen, wobei ein sicherer Durchgang auch bei logistischen Aktivitäten sichergestellt sein muss.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für den Abbau von Barrieren</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für eine moderne Gesellschaft ist es inakzeptabel, wenn nicht alle Menschen am öffentlichen Leben teilnehmen können und in ihrer privaten Lebensgestaltung eingeschränkt sind, weil ihnen physische oder andere Barrieren das Leben schwer machen. Wir setzen uns dafür ein, dass Barrierefreiheit flächendeckend mitgeplant und überall mitgedacht wird – nicht nur im klassischen Sinne im öffentlichen Raum, sondern auch digital.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein gesamtstädtisches Konzept zur Barrierefreiheit einfordern, welches bestehende Hürden aufzeigt und konkrete Verbesserungen vorschlägt, einen Handlungsleitfaden für alle Dezernate und Ämter enthält sowie verbindliche Standards für Wegeführungen, Baustellen, Haltestellen usw. vorlegt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>daran diejenigen beteiligen, die in ihrer Mobilität, Sicht, Sprache oder ihrem Hörverständnis behindert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Punkt „Beitrag zur Barrierefreiheit“ als festen Bestandteil für jede Bauleitplanung, Bebauungspläne und weitere Gremienvorlagen einfordern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die digitale Barrierefreiheit auf den städtischen Seiten überprüfen, um Informationen, Unterhaltung und Bürgerdienste digital barrierearm anbieten zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Einbau von Bodenleitsystemen an ÖPNV-Haltestellen, wichtigen Wegeverbindungen und in Fußgängerzonen fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>in städtischen Gebäuden und im öffentlichen Raum barrierefreie Toiletten installieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf die barrierefreie Wegeführung bei Baustellen achten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den barrierefreien Umbau von Bahnhaltestellen priorisieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kaputte Gehwege und Aufzüge insbesondere mit Blick auf die Barrierefreiheit zügig reparieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine städtische Beratung für privatwirtschaftliche Bereiche wie Ladenlokale, Einzelhandel und Gastronomie anbieten, die zur Barrierefreiheit berät und bei der Umsetzung unterstützt.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 17:22:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B3: Radverkehr</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/radverkehr-1738</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
                        <guid>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/radverkehr-1738</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind überzeugt: Das Fahrrad ist weit mehr als nur ein Freizeitverkehrsmittel – es kann für viele Dortmunder*innen eine alltagstaugliche und attraktive Mobilitätslösung sein, denn es bedeutet Unabhängigkeit, frische Luft, Bewegung und oft auch die schnellste Verbindung ans Ziel. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass das Radfahren für alle sicherer und komfortabler wird, insbesondere auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist es, dass wirklich alle Menschen in unserer Stadt sicher und komfortabel mit dem Fahrrad unterwegs sein können – egal ob Kinder auf dem Schulweg, Senior*innen auf dem Weg zum Supermarkt oder Berufspendler*innen – und dabei gleichzeitig aktiv und gesund unterwegs sind. Nur durch die Verbesserung von attraktivitätssteigernden Faktoren wie Sicherheit, direkte Verbindungen und sichere Abstellmöglichkeiten wird das Rad zur echten Alternative. Durch ein sicheres, schnelles und ansprechendes Radwegenetz kann das Radfahren als günstiges Verkehrsmittel für alle zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit einer durchdachten Infrastruktur und klaren Prioritäten machen wir Dortmund zu einer echten Fahrradstadt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für Radwege, die verbinden</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dortmunder*innen sollen mit dem Rad schnell und direkt ans Ziel kommen. Dafür braucht es ein lückenloses Radverkehrsnetz mit kurzen, direkten Wegen – denn der beste Radweg darf nicht länger sein als die Strecke mit dem Auto. Wir können den Radverkehrsanteil nur steigern, wenn eine sichere Infrastruktur gewährleistet ist – eine, die allen ein gutes Gefühl gibt, das Fahrrad gerne zu nutzen. Deshalb setzen wir auf eine getrennte Radverkehrsführung an Hauptstraßen sowie auf verkehrsberuhigende Maßnahmen in Nebenstraßen und insbesondere auf den Velorouten, den Hauptachsen des Dortmunder Fahrradwegenetzes. Denn so muss keine*r Angst vor einem Unfall mit Autos oder Fußgänger*innen haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Dortmund wurden in den letzten Jahren wichtige Infrastrukturprojekte wie der Radschnellweg Ruhr (RS1) und die Velorouten geplant. Jetzt gilt es, diese Planungen abzuschließen, die Trassenführung des RS1 zügig zu klären und die Umsetzung entschlossen voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>analog zur Straßenbauoffensive auch eine Radwegeoffensive starten, bei der Velorouten umgesetzt und Kreuzungen rot asphaltiert, beschädigte Radwege saniert und neue Radwege angelegt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Radverkehrsinfrastruktur über die Velorouten hinaus ausbauen, ohne Konflikte mit Fußgänger*innen oder ökologisch wertvollen Räumen zu verstärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Veloroutennetz zur Vernetzung der Außenbezirke untereinander durch schnellere radiale Verbindungen weiterentwickeln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Veloroutennetz über die Stadtbezirkszentren hinaus an die Stadtgrenzen und zur Anbindung an interkommunale Radwege verlängern (u.a. Rheinischer Esel).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Trassenplanung und Alternativenprüfung bei den Dortmunder Abschnitten vom Radschnellweg 1 (RS1) zum Abschluss bringen und den RS 1 endlich bauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bei der Planung der B1 zur Stadtstraße für alle eine durchgehende und sichere Radführung etablieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine „grüne Welle“ für den Fahrradverkehr in mehr Ampelschaltungen einbauen, insbesondere auf den Velorouten und weiteren Hauptverkehrsrouten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf der Trassenführung der Velorouten konsequent den Radverkehr priorisieren, insbesondere an Knotenpunkten mit Hauptverkehrsstraßen und in der Parallelführung zu höher durch Autoverkehr belasteten Straßen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>auf großen Hauptverkehrsstraßen Zweirichtungsradwege auf beiden Straßenseiten planen und umsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr grüne Rechtsabbiegepfeile für Radfahrende an Ampeln einrichten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>rot asphaltierte Radwege ausbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>vermehrt mit Piktogrammketten arbeiten, um den Nutzungsanspruch der Straße durch den Radverkehr zu betonen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dazu die eigenen Radverkehrsstandards in Dortmund bei Bedarf weiterentwickeln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Personal in der Verwaltung für die Planung von Infrastrukturmaßnahmen für den Radverkehr schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>finanzielle Mittel im Tiefbauamt stärker für Fahrradverkehr priorisieren und Strukturen für eine routinierte Umsetzung von Radverkehrsanlagen entwickeln.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>notwendige Baumaßnahmen wie Kanalbauarbeiten oder ähnliches für kurzfristige Verbesserungen in der Radverkehrsinfrastruktur nutzen („Kein Aufreißen ohne Umgestalten“).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Fahrradstraßen sowie Fahrradzonen ausweisen und mit hier mit verkehrsberuhigenden Maßnahmen wie Modalfiltern, Bremsschwellen den Anteil des motorisierten Individualverkehr reduzieren und Straßen ohne Bus- und Lastverkehr auf Mindestbreiten von 4,50m umbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>beim Baustellenmanagement für sichere Radwegeführungen sorgen, indem Standards für den Radverkehr in der Baustellenplanung vorgeschrieben werden und Bauunternehmen bei Nichteinhaltung sanktioniert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für sicheren Radverkehr</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Zahl der Verkehrstoten auf Null zu senken und damit die europäische „Vision Zero“ auch in Dortmund zu erreichen, braucht es im Radverkehr vor allem eins: Attraktive, baulich getrennte, konfliktarme und asphaltierte Infrastruktur. Denn in Dortmund soll jedes Kind sicher mit dem Rad zur Schule kommen können. Jede*r Dortmunder*in soll den Alltag mit dem Rad gestalten können. Unser Ziel für Dortmund: Alle Straßen müssen für Radfahrende sicher befahrbar sein – zusätzlich zu den Wegen, die ausschließlich dem Radverkehr gewidmet sind. Die Dortmunder Radwege sind somit zukünftig nicht nur objektiv, sondern auch subjektiv sichere Infrastruktur, auf der auch unsichere Radfahrer*innen sich wohl fühlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür werden wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>im Innenbereich keine weiteren gemeinsamen Fuß- und Radwege mehr einrichten und vorhandene gemischte Führungsformen reduzieren und umbauen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>insbesondere Schulwege in den Blick nehmen, um sichere Radwege für Schüler*innen zu schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>höhere Sicherheit durch baulich getrennte Radwege schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>hierzu verstärkt den bislang vom Autoverkehr genutzten Straßenraum für den Radverkehr umwidmen, um den Radverkehr auf Hauptverkehrsstraßen baulich getrennt durch breite, geschützte Radwege zu führen und nicht zwischen fließendem und parkendem Autoverkehr (Grundsatz: Gehweg, baulich abgesetzter Radweg, Multifunktionsstreifen bzw. Parkstreifen, Fahrbahn).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bei der Neuplanung von Straßen und Umbaumaßnahmen geschützte Kreuzungen bzw. Kreisverkehre nach niederländischem Vorbild zum Standard machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>damit das Linksabbiegen subjektiv und objektiv sicherer gestalten, da Stehflächen mit Linksabbiegerpfeilen mitten auf der Kreuzung zwischen Autos unsicher sind und sich unsicher anfühlen, sowie das direkte Rechtsabbiegen unabhängig von der Ampelschaltung ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>an bestehenden Kreuzungen mehr und größere Aufstellfächen für Radfahrende schaffen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Ordnungsbehörden insbesondere für die Ahndung des Falschparkens auf Fahrradwegen sensibilisieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>uns weiterhin für (mehr) Winterdienst, regelmäßige Reinigung und Beseitigung von Grünschnitt auf Radwegen einsetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Querung der Innenstadt sowohl in Nord-Süd-Richtung als auch in Ost-West-Richtung ohne Beeinträchtigung des Fußverkehrs ermöglichen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>für konfliktfreie Infrastruktur innerhalb des Wallrings sorgen, indem in der Hansastraße, Kleppingstraße und Kampstraße analog zu einer Priorisierung des Fußverkehrs in den Fußgängerzonen auch eine attraktive Durchwegung für den Radverkehr ermöglicht wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>an der B54 (südlich der B1) die Kreuzungspunkte mit den abfahrenden Autos offensichtlicher markieren und so das Potenzial einer geeigneten Radroute heben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine städtische Kampagne für mehr gegenseitige Rücksicht im Straßenverkehr anstoßen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Radwegeausschilderungen verbessern, damit Radfahrer*innen zielsicher unterwegs sein können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für flächendeckendes Fahrradparken</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Für flächendeckende Fahrradabstellplätze</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stadtweit müssen die Fahrradabstellanlagen dem steigenden Radverkehrsanteil angepasst werden. Dabei geht es um die alltäglichen Wege – beim Einkaufen, bei der Arbeit, vor der Schule und vor der eigenen Haustür. Die privaten Flächen aktivieren wir über Förderungen und Beratungen, während wir die öffentlichen Flächen durch zügige Umsetzung politischer Beschlüsse gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Zahl der Fahrradabstellanlagen in den nächsten Jahren deutlich erhöhen, auch solche für Lastenräder sowie überdachte Anlagen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dabei nicht den begrenzten Raum von Fußgänger*innen beanspruchen, sondern vereinzelt Parkplatzflächen nutzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>weitere günstige Fahrradhäuser an geeigneten Knotenpunkten einplanen und sichere Fahrradboxen in den städtischen Autoparkhäusern einrichten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>verstärkt Ladestationen für E-Bikes vorhalten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Service-Stationen mit Luftpumpen und Fahrradwerkzeugen aufstellen und instandhalten lassen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die nötige Anzahl an Fahrradstellplätzen in der Stellplatzsatzung erhöhen, sodass bei Baumaßnahmen eine den Nutzenden angepasste Anzahl an Parkplätzen angeboten wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr überdachte Fahrradabstellanlagen an Schulen finanzieren, zum Beispiel auch als Käfig.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>ein Programm zur Einrichtung für (überdachte) Fahrradstellplätze auf straßenseitigen Parkplätzen in Kooperation mit dem ADFC aufsetzen und das Angebot ausweiten (bspw. durch “Bike Hangar”).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>insbesondere mehr achteckige Fahrradhäuser in dichtbesiedelten Wohngebieten in Kooperation mit dem ADFC von städtischer Seite finanzieren, organisieren und umsetzen, da sich dafür bisher eigenständig zahlenden Gruppen bilden müssen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine städtische Kampagne starten, in der sich eine bestimmte Anzahl von Anwohner*innen in direkter räumlicher Umgebung und ohne eigenes Auto zusammenfinden können, um dann einen Parkplatz vor der eigenen Haustür zu Fahrradstellplätzen umbauen zu lassen, wodurch Gerechtigkeit im öffentlichen Raum und Sichtbarkeit des Mobilitätsverhaltens geschaffen wird sowie die Zeit reflektiert wird, die Autos im öffentlichen Raum rumstehen und nicht bewegt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die bewachte Fahrradbox auf der Südseite des Hauptbahnhofs erhalten und analog zunächste eine temporäre Box auf der Nordseite einrichten und im Bahnhofsumbau Nord berücksichtigen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den größtenteils ungenutzten Raum im Personentunnel zwischen Freistuhl und Stadtbahnhaltestelle Hbf als durchgehbares Fahrradparkhaus funktional aufwerten.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 17:20:45 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: 1. Macht Dortmund stark für die Zukunft</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/motion/84527</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>1. Macht Dortmund stark für die Zukunft</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dortmund steht vor großen Herausforderungen: Die Klimakrise, steigende Mieten und wirtschaftlicher Wandel zeigen, dass wir jetzt handeln müssen, um unsere Stadt zukunftsfest zu machen. Wir schauen nach vorn: Entschlossen, zuversichtlich und mit klaren Haltung. Mit einem klaren Plan wollen wir Dortmund gemeinsam mit den Menschen dieser Stadt stark machen – sozial, ökologisch und wirtschaftlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir kämpfen für konsequenten Klimaschutz und für Maßnahmen, die unsere Stadt nicht nur gegen die Folgen der Klimakrise wappnen, sondern auch gerechter und lebenswerter machen. Wir schonen unsere Ressourcen und reduzieren wie in der Nationalen Kreislaufwirtschaftstrategie vorgesehen bis 2030 unseren Abfall pro Kopf um 10 Prozent. Für eine gesunde Umwelt mit mehr Grün, sauberer Luft und dem Erhalt von Artenvielfalt – für uns, unsere Eltern und unsere Kinder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehört auch, wie wir unsere Stadt weiterentwickeln: Wir denken Stadtplanung vom Menschen her. Wir schaffen lebendige Nachbarschaften, stärken die Stadtteile, fördern Begegnung, Teilhabe und eine Mobilität, die den Alltag erleichtert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kein Mensch soll in Dortmund ausgeschlossen werden – weder durch Barrieren noch durch hohe Mieten. Wohnen soll bezahlbar bleiben – für Familien, junge Menschen in Ausbildungen, Senior*innen und alle, die Dortmund ihr Zuhause nennen. Wir wollen den geförderten Wohnungsbau stärken, Spekulation eindämmen und neue Wohnformen fördern, die auf das Gemeinwohl ausgerichtet sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch unsere Wirtschaft wollen wir konsequent auf die Zukunft ausrichten. Dortmund hat das Potenzial, Vorreiter für eine sozial-ökologische Transformation zu sein – mit innovativen Unternehmen, starken Hochschulen, engagierten Fachkräften und neuen Ideen für krisenfeste Innenstädte. Wir fördern gute Arbeit, lokale Wertschöpfung und eine Wirtschaft, die den Menschen dient – nicht umgekehrt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür braucht es auch eine leistungsfähige und digitale Verwaltung, die Dienstleisterin für die Menschen ist. Und wir wissen: Ohne solide Finanzen bleiben viele Pläne nur auf dem Papier. Deshalb kämpfen wir für eine faire kommunale Finanzierung, die Dortmund wieder echten politischen Gestaltungsspielraum gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist eine Stadt, die ihre Stärken nutzt und Herausforderungen nicht ausweicht, sondern sie anpackt – damit Dortmund auch morgen noch lebenswert ist. Für alle.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 17:17:34 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P Macht heute, was morgen zählt.</title>
                        <link>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/praambel-macht-heute-was-morgen-zahlt-30640</link>
                        <author>Jahreshauptversammlung (dort beschlossen am: 03.05.2025)</author>
                        <guid>https://kvdortmund.antragsgruen.de/Dortmund/praambel-macht-heute-was-morgen-zahlt-30640</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was macht Dortmund aus? Es sind nicht nur Gebäude, Straßen oder Pläne – es seid ihr, liebe Dortmunder*innen. Die Menschen, die in unserer Stadt leben. Die jeden Tag den Laden am Laufen halten – trotz all der großen Herausforderungen. Ihr, die morgens zur Arbeit fahrt, Kinder großzieht, Freund*innen helft, für andere da seid, die sich kümmern. Und ihr, die euch – oft trotz eigener Belastungen – ehrenamtlich engagiert, mit anpackt, etwas verändern wollt. Ihr, die Dortmund Tag für Tag mitgestaltet – manchmal sichtbar, oft still im Hintergrund.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Dafür sagen wir Danke.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Und wir sagen auch: Wir sehen euch. Wir wissen, dass ihr diese Stadt zusammenhaltet – gerade dann, wenn es schwer wird. Deshalb ist es unsere Aufgabe als Politik, zuzuhören, hinzuschauen und gemeinsam Wege zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Denn die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind groß: die Klimakrise, soziale Ungerechtigkeit, steigende Lebenshaltungskosten und ein System, das vielerorts an seine Grenzen stößt. Aber wir glauben: Diese Herausforderungen lassen sich bewältigen – wenn wir sie gemeinsam anpacken. Mit Ideen, die aus dem Leben kommen. Mit politischem Mut. Und mit dem Willen, nicht nur zu reden, sondern zu handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen, dass Dortmund auch morgen lebenswert bleibt – für alle, nicht nur für wenige.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Dortmund, das die Klimakrise nicht nur benennt, sondern wirksam bekämpft – mit konsequentem Klimaschutz, mehr Grün, sauberer Luft, erneuerbaren Energien, einer nachhaltigen Wärmeversorgung und einer Stadtentwicklung, die auf Entsiegelung, Begrünung und Hitzeschutz setzt. Eine Stadt, in der Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit zusammen gedacht werden – weil wir wissen, dass die Folgen der Krisen nicht alle gleich treffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Dortmund, das Mobilität neu denkt – sicher, stressfrei, barrierefrei. Mit einem Nahverkehr, der pünktlich, bezahlbar und gut ausgebaut ist. Mit Rad- und Fußwegen, die verbinden statt zu trennen. Unser Ziel ist eine Stadt, in der jede*r gut ankommt – unabhängig vom Alter, Einkommen oder Stadtteil. Und in der die Verkehrswende nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale Chance ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Dortmund, das niemanden zurücklässt – in dem jedes Kind mit den gleichen Chancen aufwachsen kann. In dem junge Menschen ernst genommen und gehört werden. In der Inklusion gelebt wird. In dem Wohnen kein Luxus ist, sondern ein Recht. In dem Schulen gut ausgestattet sind, Gesundheitsangebote für alle zugänglich sind, Kultur und Sport für alle stattfinden und Vielfalt, als das gesehen wird, das sie ist: Unsere größte Stärke. Eine Stadt, in der Teilhabe nicht von Sprache, Herkunft, Geschlecht oder Alter abhängt, sondern einfach von dem gemeinsamen Gedanken, Dortmund besser zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unser Ziel ist eine Stadt, die nicht verwaltet wird, sondern gemeinsam mit euch gestaltet. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Stadt, die Herausforderungen nicht aufschiebt, sondern anpackt. Eine Stadt, in der wir gemeinsam Zukunft möglich machen – mit Haltung, mit Herz und Verstand und am wichtigsten: Mit euch!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 17:16:01 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>